{"id":1221,"date":"2015-03-17T10:53:04","date_gmt":"2015-03-17T09:53:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/?page_id=1221"},"modified":"2026-03-20T11:52:27","modified_gmt":"2026-03-20T10:52:27","slug":"tag-13-29-jaenner-2015","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/namibia-2015\/tag-13-29-jaenner-2015\/","title":{"rendered":"Tag 13 &#8211; 29. J\u00e4nner 2015"},"content":{"rendered":"<p>Wir kommen wieder gegen 9 Uhr von der Campsite weg, bleiben noch kurz beim Wrack des Kleinbusses stehen, das hier schon jahrelang halb vergraben im Sand liegt um einige Fotos zu machen und fahren schlie\u00dflich Richtung S\u00fcden in die Berge. Die D3707 wollen wir nicht zur\u00fcck nach Sesfontein fahren, unsere Strecke soll diesmal \u00fcber den Fearless Pass, dann durch den&nbsp;Hoanib und schlie\u00dflich den Ganamub entlang f\u00fchren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1282\" src=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-02-1024x680.jpg\" alt=\"29-01-2015-02\" width=\"904\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-02-1024x680.jpg 1024w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-02-300x199.jpg 300w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-02-904x600.jpg 904w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-02.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 904px) 100vw, 904px\" \/><\/p>\n<p>Die Landschaft&nbsp;ist hier s\u00fcdlich von Purros sehr felsig, wir kommen nur eher langsam voran. Nach rund 30 Kilometern kreuzt pl\u00f6tzlich eine Hy\u00e4ne unseren Weg, die erste \u00fcberhaupt, die ich zu Gesicht bekomme. Sie ist gar nicht schreckhaft und bleibt einige Meter von der Stra\u00dfe entfernt auf den Anh\u00f6he stehen, um sich ablichten zu lassen. Danke sch\u00f6n!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-05.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1283\" src=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-05-1024x681.jpg\" alt=\"29-01-2015-05\" width=\"904\" height=\"601\" srcset=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-05-1024x681.jpg 1024w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-05-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-05-904x601.jpg 904w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-05.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 904px) 100vw, 904px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach dem wir die felsigere Region hinter uns gelassen haben, erreichen wir eine Ebene, auf der der sandige Untergrund und der wirklich gute Track mal wieder ein wenig h\u00f6heres Tempo zulassen. Wir fliegen fast dahin, fahren an zahlreichen gro\u00dfen Feenkreisen vorbei bis wir schlie\u00dflich f\u00fcr eine Giraffe, die fast mitten auf der Stra\u00dfe steht, stehenbleiben und sie, nachdem sie nicht schreckhaft das Weite sucht, ausgiebig betrachten und fotographieren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-11-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1286\" src=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-11-1-1024x768.jpg\" alt=\"29-01-2015-11-1\" width=\"904\" height=\"678\" srcset=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-11-1-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-11-1-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-11-1-904x678.jpg 904w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-11-1.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 904px) 100vw, 904px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-10.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1285\" src=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-10-1024x680.jpg\" alt=\"29-01-2015-10\" width=\"904\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-10-1024x680.jpg 1024w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-10-300x199.jpg 300w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-10-904x600.jpg 904w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-10.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 904px) 100vw, 904px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auch heute&nbsp;ist die Landschaft extrem abwechslungsreich, unglaublich, welche Eindr\u00fccke hier gesammelt werden k\u00f6nnen. Und wie auch in den letzten Tagen sind wir vollkommen alleine, nur kurz nach Purros kam uns ein Fahrzeug der Lodge mit G\u00e4sten entgegen. Sonst treffen wir auf keinen Menschen.<\/p>\n<p>Nachdem wir schlie\u00dflich&nbsp;einen schmalen Canyon durchquert haben, erreichen wir das Tal des Hoanibs, wo wir anfangs leichte Probleme haben, in das Flussbett zu gelangen, das Wasser, das hier vor rund einer Woche geflossen ist, hat die R\u00e4nder ziemlich untersp\u00fclt, der Abbruch zum Track&nbsp;ist senkrecht und rund einen Meter hoch. Zu hoch, um hier runter zu fahren. Wir fahren ein St\u00fcck den hier vorhandenen Spuren&nbsp;Richtung flussabw\u00e4rts, bis wir eine Stelle finden, in den Fluss zu gelangen.&nbsp;Die vorhandenen Spuren f\u00fchren weiter flussabw\u00e4rts, wir drehen jedoch um und folgen dem Fluss Richtung Sesfontein.<\/p>\n<h6><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/G6pkEnwjDrA?rel=0\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><br \/>\n(Mit doppelter Geschwindigkeit abgespielt)<\/h6>\n<p>Der Untergrund ist gut zu befahren, die leicht aufkommenden Sorgen von Nicole zerstreue ich mit dem Hinweis, dass die vorherrschende&nbsp;weisse Sandfarbe schon auf sehr trockenen und somit harten Sand hinweist. Nachdem wir hier die Ersten nach der Flut waren, gibt&#8217;s keine Spuren und ich suche mir den Weg durch das Flussbett selbst. Die Sonne scheint vom fast wolkenlosen Himmel, es hat rund 35 Grad, wir sind mit einem 4&#215;4 im Flussbett, kann&#8217;s etwas Sch\u00f6neres geben?<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-13.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1287\" src=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-13-1024x680.jpg\" alt=\"29-01-2015-13\" width=\"904\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-13-1024x680.jpg 1024w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-13-300x199.jpg 300w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-13-904x600.jpg 904w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-13.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 904px) 100vw, 904px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Kurz bevor mir mein Garmin anzeigt, dass wir den Fluss nach links verlassen, liegt vor uns eine kleine Engstelle. &#8222;die Poort Felsbarriere&#8220; sollte ich sp\u00e4ter dann am Netbook in der T4A Karte lesen. Zwischen den hoch aufragenden Felsen schaut der Untergrund recht dunkel aus, ich entscheide mich,&nbsp;hier eher rechts zu bleiben aber bevor ich dann noch wirklich nachdenken kann, stecken wir schon fest.&nbsp;Na geh, ernsthaft jetzt? Mit diesem Auto? Ich versuche zur\u00fcckzuschieben, funktioniert nicht. Wieder nach vorne, geht auch nicht. Habe mittlerweile die Getriebeuntersetzung drin und die Differentialsperre, alles was leuchten kann, leuchtet, das Auto bewegt sich aber nicht. Na gut, wir stecken echt fest. &#8222;Ich hab&#8217;s ja gewusst&#8220;, meint Nicole, worauf ich entgegne, dass das halt zu so einem Urlaub auch mal dazugeh\u00f6rt. Ist ja egal, muss ich halt ein wenig schaufeln &#8211; Sandmatten haben wir eh mit &#8211; 20 Minuten, dann sind wir da wieder draussen. Gesagt getan. Ich schaufle&nbsp;und Nicole macht ein paar Fotos. Alles Paletti, alles unter Kontrolle.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-14.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1288\" src=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-14-1024x768.jpg\" alt=\"29-01-2015-14\" width=\"904\" height=\"678\" srcset=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-14-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-14-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-14-904x678.jpg 904w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-14.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 904px) 100vw, 904px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Beim Schaufeln bemerke ich, dass hier wirklich vor Kurzem erst Wasser geflossen sein muss, ich hab&#8216; das untere Ende des Reifens noch nicht mal erreicht, sto\u00dfe ich schon auf das Wasser. Das macht das Weitergraben nicht gerade einfacher, ich versuche immer wieder, die Sandmatten weiter unter die R\u00e4der zu schieben und rauszufahren, allerdings greifen die Reifen noch nicht. Und schlie\u00dflich kommt, was in diesen F\u00e4llen dann immer kommt, wenn&#8217;s so richtig ganz bl\u00f6d l\u00e4uft. Das Wasser n\u00e4mlich. Von oben im Fluss.<\/p>\n<p>Jetzt kommt ziemliche Hektik auf. Das kann&#8217;s ja nicht sein. Ich hab&#8216; das warnende Beispiel von Purros noch vor Augen und schaufle schneller, schiebe die Matten nach, versuche rauszufahren, es misslingt. Ich schaufle nochmal und w\u00e4hrend ich die Matten nachschieben m\u00f6chte, umgibt mich schon die braune Suppe, flie\u00dft in die L\u00f6cher, die ich gegraben habe und deckt sie wieder mit Sand zu. Na ganz toll. Aus einer bis dato recht gem\u00fctlichen&nbsp;Situation wird pl\u00f6tzlich eine unkontrollierbare Geschichte, die nun sehr leicht in einer Katastrophe enden kann. Nicole hat mittlerweile die Kamera weggelegt, beide beginnen wir, Baumst\u00e4mme und Steine vom h\u00f6herliegenden Plateau zu holen und zwei Meter vor dem Auto einen provisorischen&nbsp;Damm zu bauen. Das hilft vorerst mal ein wenig, Nicole macht hier weiter, w\u00e4hrend ich aufgrund des immer weiter steigenden Wassers beginne, die wichtigen Dinge schon mal aus dem Auto zu r\u00e4umen. Wasser, elektronische Ger\u00e4te und vor allem das Sat-Phone, wer wei\u00df, wozu es gut ist.<\/p>\n<p>Dann beginne ich, die Fernbedienung der Seilwinde zu suchen. Dabei verstreichen wertvolle Minuten, weil ich mich nicht mehr erinnern kann, wo wir sie verstaut haben. Schlie\u00dflich finde ich sie, lasse die Seilwinde aus und ziehe das Seil bis zu einem riesen gro\u00dfen Baum, der halb vergraben im Sand liegt. Leider ist sie zu kurz, allerdings haben wir noch ein Abschleppseil. Auch hier muss ich zeitaufw\u00e4ndig das komplette Auto durchsuchen, bis ich es&nbsp;unter der R\u00fcckbank finde. Und wieder fehlt mir ein Meter. Das gibt&#8217;s ja nicht, langsam macht sich wirklich leichte Panik breit. Ich starte einen entsprechend verzweifelten Versuch, nehme die Spanngurte, die ich aus Wien mitgenommen hatte und verl\u00e4ngere damit das Seil. Und nat\u00fcrlich kommt es, wie es kommen muss, die halten den Zug nat\u00fcrlich nicht aus und reissen ab. OK, hab&#8216; ich eh gewusst, aber einen Versuch war&#8217;s zumindest wert.&nbsp;Ein anderer Baum auf der anderen Seite des Flusses erweist sich als zu schwach, ebenso ein Felsvorsprung, um den ich das Abschleppseil wickle. Die Seilwinde reisst ihn raus, das Auto bewegt sich keinen Meter.<\/p>\n<p>Ich erinnere mich an einen Trick, der offenbar in der W\u00fcste funktioniert und beginne, auf der Anh\u00f6he ein Loch zu graben, in das ich einen gro\u00dfen flachen Felsen hineinrollen und als Anker verwenden m\u00f6chte. Allerdings scheitert das Vorhaben recht rasch, da nach einem knappen Meter Sand schon&nbsp;gro\u00dfe Steine und Felsen zum Vorschein kommen. Wir graben trotzdem weiter, erweitern das Loch, graben den gro\u00dfen Stein halb ein und starten einen Versuch, der allerdings &#8211; wie fast erwartet &#8211; ebenfalls kl\u00e4glich scheitert. So, aus. Bevor sich jetzt die komplette Panik ausbreitet, kurz mal innehalten und Luft holen. Wir sind mittlerweile \u00fcber&nbsp;eine Stunde am Arbeiten in der prallen Sonne, sind dehydriert, ausgelaugt und schon ziemlich fertig. Ich bemerke, dass das Wasser eigentlich gar nicht mehr steigt, bilde mir sogar ein, es w\u00e4re mittlerweile ein wenig gesunken. Das Auto ist noch umsp\u00fclt, aber nicht verloren, der Damm hilft, hinter dem Damm hat sich sogar eine kleine Sandbank aufget\u00fcrmt, der absolute Gro\u00dfteil des Wassers flie\u00dft ohnehin an der linken Flanke der Schlucht vorbei, dort ist es rund 75cm, tief, bei uns nur vielleicht 15cm.&nbsp;Wir m\u00fcssen jetzt erst mal etwas trinken und auf uns schauen, sonst sind wir hier erledigt.<\/p>\n<p>Wir setzen uns&nbsp;an der Kante, trinken warmes Wasser, ich leere es auch \u00fcber meinen Kopf und wir atmen einmal kr\u00e4ftig durch.&nbsp;Und wie immer, wenn man mal einen kleinen Schritt zur\u00fccktritt, inne h\u00e4lt und die Gesamtsituation \u00fcberblickt, kommen einem die besten Ideen. Auf der Anh\u00f6he liegen&nbsp;dutzende dieser gro\u00dfen flachen Steinplatten, wir m\u00fcssen nur einfach mit dem Hi-Lift Jack die R\u00e4der einzeln aus dem Sand heben, Steinplatten darunterlegen und dann sollten wir eigentlich aus dem&nbsp;Loch fahren k\u00f6nnen. &#8222;Nur einfach&#8220; ist allerdings gut gesagt, wir sind beide schon ziemlich fertig, allerdings legt sich die Anspannung ein wenig. In den 10 Minuten, die wir da sitzen, sinkt das&nbsp;Wasser wieder ein wenig, langsam beginne ich zu realisieren, dass wir da wahrscheinlich nochmal gro\u00dfes Gl\u00fcck haben. Und wie ich so sinniere, h\u00f6re ich pl\u00f6tzlich Motorenger\u00e4usche.<\/p>\n<h6><a href=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-16.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1289\" src=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-16-1024x768.jpg\" alt=\"29-01-2015-16\" width=\"904\" height=\"678\" srcset=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-16-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-16-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-16-904x678.jpg 904w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-16.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 904px) 100vw, 904px\" \/><\/a>Das war der Anblick, der sich Mike und Tanja bot&#8230;<\/h6>\n<p>&#8222;Das kann ja jetzt nicht wahr sein&#8220;, denke ich mir und schaue auf das gegen\u00fcberliegende Flussufer, wo wie aus dem Nichts zwei Motorradfahrer auftauchen. Jetzt scheinen wir unser Gl\u00fcck schon fast \u00fcberzustrapazieren. Die beiden stellen ihre Motorr\u00e4der ab, w\u00e4hrend ich durch das Wasser wate und zu ihnen gehe. Mike und Tanja sind aus Australien und mit ihren beiden Suzukis auf Weltreise. Und kommen ausgerechnet heute hier genau an dieser Stelle vorbei. Sie wollten eigentlich \u00fcber den Hoanib Richtung Westen fahren, fuhren durch den Ganamub und sahen, dass an der &#8222;echten&#8220; Einm\u00fcndung, zu der ich eigentlich auch wollte, das Wasser floss. Daraufhin wollten sie eigentlich schon zur\u00fcckfahren, fanden&nbsp;aber&nbsp;die&nbsp;kleine Umfahrung dieser Engstelle und standen nun hier.<\/p>\n<p>Die beiden sehen nat\u00fcrlich gleich, was hier los ist, sie ziehen sich um und sagen sofort zu, uns zu helfen. Tanja versucht mit&nbsp;unserem Satellitentelefon in Khowarib einen Bekannten zu erreichen, der eventuell auch Hilfe schicken kann, w\u00e4hrend wir nun gro\u00dfe flache Steine suchen, um diese unter die Reifen legen zu k\u00f6nnen. Ich wuchte mit dem Hi-Lift Jack den ersten Reifen hoch, hier erweist sich unser &#8222;Damm&#8220; nun auch als hilfreich, da nur mehr sehr wenig Wasser hier durchflie\u00dft. Wir platzieren den flachen Stein unter dem Rad, legen mit weiteren Steinen einen Weg aus und lassen den Wagen wieder hinunter. W\u00e4hrend ich nun das Heck des Fahrzeugs noch entlaste und alle schweren Gegenst\u00e4nde auslade, macht sich Mike daran, die anderen R\u00e4der zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<h6><a href=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-17.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1290\" src=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-17-1024x768.jpg\" alt=\"29-01-2015-17\" width=\"904\" height=\"678\" srcset=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-17-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-17-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-17-904x678.jpg 904w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-17.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 904px) 100vw, 904px\" \/><\/a>T-Shirt w\u00e4re besser gewesen, keine Frage. Erstens um den G\u00f6sser-Muskel ein wenig fotogener zu gestalten und zweitens um den Sonnenbrand am R\u00fccken zu verhindern&#8230;<\/h6>\n<p>Mir fehlt mittlerweile wirklich die Kraft, den Jack zu bedienen. Ich ziehe nun die Seilwinde, die immer noch im Fluss liegt ein und lasse &#8211; bitte warum bin ich da nicht gleich am Anfang draufgekommen, ich Depp &#8211; noch Luft aus den Reifen. Einfach nach Gef\u00fchl, ohne Manometer, weil&#8217;s ja eh ziemlich egal ist. Nicole und Tanja schleppen Steine herbei, Mike hebt mit dem Jack die R\u00e4der einzeln hoch und nach knapp einer Stunde&nbsp;stehen&nbsp;alle Reifen auf flachen Steinen. Hinter den Hinterreifen ist ein Steinweg ausgelegt, drei schieben vorne an und wie wenn nix w\u00e4re, fahre ich den Wagen r\u00fcckw\u00e4rts aus dem Loch und gleich weiter aus dem flie\u00dfenden Wasser&nbsp;auf die danebenliegende Anh\u00f6he. Yesss. Nach rund drei Stunden Plackerei. Die ich ohne T-Shirt in der Sonne verbracht hatte. Ja, das sollte sich nat\u00fcrlich sp\u00e4ter noch r\u00e4chen, keine Frage. Nicole konnte mir bereits zwei Tage sp\u00e4ter meine Haut in handtellergro\u00dfen Fl\u00e4chen abziehen. Das ist Rekord bei Sonnenbrand ;-). Dank der f\u00fcrsorglichen fl\u00e4chendeckenden Beschmierung mit Bepanthen waren die Auswirkungen aber zum Gl\u00fcck recht bescheiden.<\/p>\n<h6><a href=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-18.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1291\" src=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-18-1024x768.jpg\" alt=\"29-01-2015-18\" width=\"904\" height=\"678\" srcset=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-18-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-18-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-18-904x678.jpg 904w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-18.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 904px) 100vw, 904px\" \/><\/a>Alles wieder Ok, das Auto haben wir draussen.<\/h6>\n<p>Wir setzen uns in den Sand und verschnaufen. Tanja ruft den Bekannten nochmals an, um ihm mitzuteilen, dass wir keine Hilfe mehr ben\u00f6tigen, nur um von ihm zu erfahren, dass ohnehin niemand bereit gewesen w\u00e4re, die Strecke auf sich zu nehmen, nur um dann vielleicht feststellen zu m\u00fcssen, dass niemand mehr da w\u00e4re.&nbsp;In Summe verst\u00e4ndlich, aber auch nicht wirklich beruhigend in so einer Situation. Aber egal, wir haben das Auto draussen, der Rest ist ein Kinderspiel. Ich grabe gemeinsam mit Mike die beiden Sandmatten noch aus dem flie\u00dfenden Wasser bevor ich den Wagen nun n\u00e4her und zwei Bier aus dem K\u00fchlschrank hole. Mike freut sich ehrlich dar\u00fcber, am Motorrad gibt&#8217;s untertags selten kalte Getr\u00e4nke. Nach rund einer Stunde packe ich wieder alles in das Auto, Mike und Tanja gehen zur\u00fcck zu ihren Motorr\u00e4dern und ich quere den Fluss ohne Probleme. Auf der anderen Seite hole ich den Kompressor heraus und pumpe die Reifen wieder auf. Einen hab ich bis 0,4 Bar abgelassen, damit sollte man nat\u00fcrlich nicht auf steinigem Untergrund fahren&#8230;<\/p>\n<h6><a href=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-20.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1293\" src=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-20-1024x680.jpg\" alt=\"29-01-2015-20\" width=\"904\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-20-1024x680.jpg 1024w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-20-300x199.jpg 300w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-20-904x600.jpg 904w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-20.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 904px) 100vw, 904px\" \/><\/a>Da sieht man unseren &#8222;Damm&#8220; im rechten Bereich des Flusses.<\/h6>\n<p><a href=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-19.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1292\" src=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-19-1024x768.jpg\" alt=\"29-01-2015-19\" width=\"904\" height=\"678\" srcset=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-19-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-19-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-19-904x678.jpg 904w, http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/29-01-2015-19.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 904px) 100vw, 904px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die beiden wollen noch bis Purros fahren, wo sie heute morgen eigentlich hin wollten, beschlie\u00dfen aber, dies nat\u00fcrlich nicht \u00fcber den Fluss zu machen, sondern auch zur\u00fcck \u00fcber die Ganamub Schlucht zu fahren um dann die D3707 zu nehmen. Nachdem es mittlerweile 16:30&nbsp;Uhr ist, lade ich die beiden ein, falls sie es sich an der Kreuzung noch \u00fcberlegen, zur\u00fcck nach Sesfontein zum Camel Top Camping zu kommen, sie w\u00e4ren zum Abendessen &#8211; gegrilltes Rind&nbsp;mit Erd\u00e4pfeln und Tomatensalat sowie selbstgemachter Knoblauchbutter &#8211; und jeder Menge kalter Biere und Rotwein eingeladen. Wir plaudern noch ein wenig, essen ein bisschen Biltong, ich versuche, meinen Kreislauf wieder halbwegs in Schwung zu bringen und fahren schlie\u00dflich los. Die Piste ist tiefsandig und recht schwer zu fahren, wir \u00fcberholen die beiden, die uns bedeuten, dass sie nach der Plackerei auch schon recht m\u00fcde sind, die Strecke nach Purros heute nicht mehr fahren wollen und die Einladung gerne annehmen. Ich trinke auf dem&nbsp;Weg bis zur Kreuzung der D3707 rund zwei Liter Wasser und f\u00fchle mich immer noch vollkommen daneben,&nbsp;eigentlich will ich gar nichts mehr, ausser Ruhe und mich hinlegen.<\/p>\n<p>Als wir die&nbsp;D3707 geht&#8217;s schon ein wenig besser, vor allem bin ich froh, dass es jetzt wieder &#8222;festen&#8220; Untergrund gibt und wir fahren die paar Kilometer nach Sesfontein, wo wir wieder niemanden antreffen. Das sind wir ja schon gewohnt ;-). Wir beziehen die selbe Campsite, packen Tisch und Sessel aus und um den Fl\u00fcssigkeitsverlust weiter auszugleichen trinke ich gleich mal zwei Windhoek Draught ;-). Mike und Tanja kommen nach rund einer halben Stunde, fahren aber noch kurz zur Lodge im Fort, sie wollen dieses Erlebnis mit zwei kalten Rockshandys abschlie\u00dfen. Wir machen inzwischen Feuer, duschen uns, kochen die Erd\u00e4pfel und machen den Salat. Schlie\u00dflich kommen sie auch auf die Campsite, bauen ihr Zelt auf, duschen ebenfalls&nbsp;bevor wir uns um das Feuer setzen. Ein herrlicher Abend liegt vor uns, wir unterhalten uns beim Essen und danach angeregt, bis wir gegen 23:00 alle todm\u00fcde in die Zelte kriechen. Was f\u00fcr ein&nbsp;Erlebnis, was f\u00fcr ein Tag.&nbsp;Da f\u00e4llt auch kaum mehr ins Gewicht festzustellen,. dass unser &#8222;neuer&#8220; Reservereifen keine Luft mehr hat, der scheint also auch einen Sickerpatschen zu haben&#8230;<\/p>\n<p>In der Nacht komme ich kaum zum Schlafen. Zuviel geht mir im Kopf herum, die Muskeln sind noch komplett \u00fcbers\u00e4uert, ich bekomme im Liegen Kr\u00e4mpfe in den Unterschenkeln und f\u00fchle mich, als w\u00e4re ich einen Marathon gelaufen. Die H\u00e4nde sind aufgeschunden, seltsamerweise sp\u00fcre ich den Sonnenbrand am R\u00fccken kaum, wahrscheinlich doch noch zuviel Adrenalin im Blut.<\/p>\n<p>Und immer wieder die Frage, was da wohl schiefgelaufen ist. Also abgesehen davon, dass wir einfach Gl\u00fcck hatten, dass das Wasser nicht weiter gestiegen ist. Das Fahren im Flussbett war es nicht, das w\u00fcrde ich wieder so machen. Es gab keine Anzeichen, dass es zu einem Problem werden k\u00f6nnte. Dass wir vorab relativ lange schon ohne echte Wettervorhersage unterwegs waren, war da schon eher ein Nachteil. Und im Zuge der Vorbereitung h\u00e4tte ich den Warnungen vor der &#8222;die Poort&#8220;&nbsp;Felsbarriere mehr Aufmerksamkeit schenken k\u00f6nnen. Auch die Umfahrung der Engstelle ist dort eingezeichnet. Aber in Summe kann man wahrscheinlich recht wenig tun, um zu verhindern, dass man in eine derartige Situation kommt und irgendwo steckenbleibt. Das passiert.&nbsp;Allerdings gibt es&nbsp;beim darauffolgenden Handeln durchaus Optimierungsm\u00f6glichkeiten. Zumindest r\u00fcckblickend betrachtet. Kritisch war hier jedenfalls der pl\u00f6tzlich herrschende Zeitdruck, der wohl nicht oft vorkommt, dennoch kann eine derartige Sache auch ohne Zeitdruck eleganter gel\u00f6st werden. Dass selbst Profis unter Zeitdruck nicht mehr rational arbeiten und nachdenken, sieht man auch hier ganz gut:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=KEYaTscCDIg\">http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=KEYaTscCDIg<\/a>.<\/p>\n<p>Fehler 1 war sicherlich, dass ich sofort zu Beginn mal weiter Luft aus den Reifen h\u00e4tte lassen sollen. Eventuell w\u00e4re&nbsp;ich dann einfach rausgefahren. Ist aber nicht sicher, da das Auto schon fast auf der Bodenplatte aufgesessen ist. Aber in Kombination mit den Sandmatten h\u00e4tte es vielleicht geholfen.<\/p>\n<p>Fehler 2 war, dass ich eher ohne viel nachzudenken zur Schaufel und zu den Sandmatten gegriffen habe. Besser w\u00e4re gewesen, die generelle Situation mal zu betrachten&nbsp;und die verschiedenen Bergem\u00f6glichkeiten (Schaufeln, Seilwinde und Hi-Lift Jack) zu bewerten. Als ich dann mal beim Schaufeln war und das Wasser kam, war praktisch keine Zeit mehr, um die Situation ruhig und analytisch zu beurteilen, da waren wir bereits im &#8222;Graben&#8220; gefangen und konnten nur mehr das weitertun, was wir bereits begonnen hatten. Die Gesamtsituation, mit dem tief eingegrabenen Fahrzeug, den vielen umherliegenden flachen Steinen, von denen ein sehr gro\u00dfer auch als Unterlage f\u00fcr den Jack diente, schrie r\u00fcckblickend geradezu danach, das Fahrzeug hochzuheben und Steine unter die R\u00e4der zu legen.<\/p>\n<p>Fehler 3 in unserer zeitkritischen Situation war, dass ich &#8222;ewig&#8220; nach der Fernbedienung der Seilwinde und dem Abschleppseil suchen musste. Das ist ein &#8222;No-Go&#8220;, das entsprechende Bergezeugs sollte immer beieinander und griffbereit sein.<\/p>\n<p>Die kleinen Sachen wie &#8222;zieh dir ein T-Shirt an, wenn du in der Sonne arbeitest&#8220; fallen da schon kaum mehr ins Gewicht. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Manche lernen es eben auf die harte Tour ;-).<\/p>\n<p>Dass in manchen Situationen aber auch alles einfach viel zu schnell gehen kann, zeigt der <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/149170995160202\/photos\/a.548372791906685.1073741826.149170995160202\/846220938788534\/?type=1&amp;fref=n\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht von Desert Lion auf deren Facebook-Seite<\/a>. Da kann man&nbsp;dann eher&nbsp;nur mehr wenig machen und nur versuchen, das Notwendigste aus dem Auto zu retten.&nbsp;Und wenn man diese Bilder sieht, hatten wir r\u00fcckblickend betrachtet auch schon Gl\u00fcck, uns in der Palmwag Konzession den Reifen aufgeschlitzt zu haben. Sonst w\u00e4ren wir n\u00e4mlich am 26. J\u00e4nner nach der Fahrt \u00fcber den Crowtherstrail mitten in der absoluten Pampa vor dem Fluss gestanden und h\u00e4tten diesen wegen des vielen Wassers nicht queren k\u00f6nnen. Und selbst &#8222;warten und aussitzen&#8220; h\u00e4tte da wohl wenig Sinn gemacht.<\/p>\n<p>Mike und Tanja haben \u00fcbrigens auch eine Webseite und einen Blog: <a href=\"http:\/\/www.earths-ends.com\/\">http:\/\/www.earths-ends.com\/<\/a><\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<table width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"50%\"><a title=\"Tag 12 \u2013 28. J\u00e4nner 2015\" href=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/namibia-2015\/tag-12-28-jaenner-2015\/\">Zur\u00fcck zu Tag 12<\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"50%\"><a title=\"Tag 14 \u2013 30. J\u00e4nner 2015\" href=\"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/namibia-2015\/tag-14-30-jaenner-2015\/\">Weiter zu Tag 14<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir kommen wieder gegen 9 Uhr von der Campsite weg, bleiben noch kurz beim Wrack des Kleinbusses stehen, das hier [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":27,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-1221","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1221","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1221"}],"version-history":[{"count":23,"href":"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1221\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8289,"href":"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1221\/revisions\/8289"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/27"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.decker.wien\/wolfgang\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1221"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}