Christchurch – 1.11: Akaroa

Heute war es viel spannender. Ich bin zwar wieder ein wenig später aufgestanden, habe aber dennoch die Hühner und die Schweine füttern können. Dann hat Oliver gemeint, dass er mit seinem Auto nach Akaroa fährt, ob ich denn nicht mitkommen möchte? Das Angebot konnte ich mir nicht entgehen lassen, und um 10 in der Früh gings dann los. Es hat halt recht lange gedauert, bis wir dort waren, so ca. 1½ Stunden, aber das war nicht schlimm, da ich nebenbei die Landschaft wunderbar beobachten konnte. Mein erster Ausflug außerhalb Christchurch.

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In dieser Bucht liegt Akaroa. Wir sind aber nicht direkt in die Stadt gefahren, sondern haben gute Plätze zum fotografieren gesucht. Die Straßen waren teilweise ein wenig mühsam, da es ziemlich kurvenreich und auch recht eng war. Zum Glück waren nicht viele Autos unterwegs.
Wie man sieht, Sonne, schöner blauer Himmel und angenehme Temperaturen. Übrigens, wie ist das Wetter in Wien denn so? 😛
Bei den Straßen war es noch dazu etwas blöd, dass ziemlich viele überfahrene Tiere darauf lagen… Wir hätten auch fast eines zamgeführt, konnten aber zum Glück noch früh genug bremsen. Es hat ausgeschaut wie ein Babyfrettchen oder so, keine Ahnung, was es war.
Wir sind also herumgefahren, Oliver hatte eigentlich einen bestimmten Punkt als Ziel, von dort man wunderschönen Runtumblick hätte. Dort haben wir auch versucht hinzugelangen. Dann sind wir schließlich auf einer Schotterstraße gelandet, bei der wir nicht wussten, ob das Privatgelände war oder nicht. Wir haben dann gemerkt, dass wir zu diesem Punkt nicht hinkommen, also mussten wir wieder umdrehen; nicht ohne Fotos.

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Jaa, ok, es schaut fast so aus wie das vorherige, aber es ist ein vollkommen anderer Platz.
Wir sind dann also weitergefahren und haben versucht, in eine der vielen Buchten zu gelangen. Das haben wir auch geschafft, nur mussten wir bis zum Strand noch ca. 20 Minuten zu Fuß gehen.

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Wunderschöner schmaler Wanderweg durch den Wald, daneben ein Bach.
Dann sind wir zu mehreren Schafweiden gekommen und zu einer Häuseransammlung von vielleicht 5 Häusern. Das sah sehr nett aus dort, nur ein wenig einsam.
Schließlich haben wir unser Ziel erreicht.

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Schönes Meer. Ich weiß, das schaut auf den Bildern jetzt nicht so beeindruckend aus, aber in Real Life sah das so fantastisch aus; Das Meer hatte richtig schönes Blau, die Wiesen auf den Hügeln daneben intensives Grün und der Himmel ebenfalls wieder total schönes Blau. Wir sind ein wenig herumgegangen und haben Fotos gemacht, dann haben wir uns zum Ausruhen dorthin gesetzt und ein wenig gequatscht.

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Schöner Strand, nirgendswo andere Menschen zu sehen.
Schließlich habe ich am Rand bei den Felsen etwas entdeckt. Hier ein kleines Suchspiel:

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Na, weiß es schon wer?

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Da waren ein paar Robben! Mit Babyrobbe! Perfekt getarnt auf den Steinen, auf den Bikdern sieht man allerdings nur die Babyrobbe und weiter hinten eine erwachsene. Sie haben sich vor uns versteckt, wie wir näher gekommen sind. Dafür mussten wir  einen Weg über den Bach suchen, der da ins Meer gemündet ist.
Wir wollten dann eigentlich noch rechts an die Spitze von der Bucht, aber da konnten wir leider nicht entlanggehen, also mussten wir uns auf den Rückweg machen.
Oliver hat mich dann noch auf die Sonne aufmerksam gemacht. Hat mich gewundert, dass ich das fotografieren konnte.

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Der Kreis war so am Himmel, Erklärungen sind gerne willkommen.
Und überall, wo wir waren, waren Schafe. Ernsthaft, jede einzelne Wiese dort ist Weideland für Schafe, oder ab und zu für Kühe oder Alpacas. So viele Schafe, das war unglaublich.
Wir sind dann zu einer weiteren Bucht gefahren, die sich von der ersten nur dadurch unterschieden hat, dass sie nicht so abgeschieden, und dadurch Menschen dort waren.

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Und hier waren massenhaft Muscheln. Ich hätte die alle so gern mitgenommen, aber die würden nur kaputt gehen. Und der Sand war so unglaublich weich, dafür hätte ich am liebsten ein kleines Gefäß mitgehabt.

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So schöne Landschaft hier!
Schließlich sind wir dann noch nach Akaroa gekommen, um etwas dort zu essen. Eine niedliche, unerwartet kleine Stadt, mit vielem Möwen.

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Dann war es bereits wieder Abend und wir sind zurück zur Farm gefahren. Und jetzt schauen wir How to train a dragon.
PS:  mit mehr Fotos, besser?

4 thoughts on “Christchurch – 1.11: Akaroa

  1. Nicole Decker says:

    Super schöne Fotos, toller Ausflug!!!
    Wie das Wetter in Wien ist, weiß ich nicht, aber in England ist es very british!!!
    Bussi!!!

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  2. Brigitte Peinemann says:

    Habe gerade mit Riki deinen schönen Beitrag gelesen,so schöne Bilder!!Himmelin Brighton wird gerade etwas blauer.Busserl,auch von meiner Schwester

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  3. Wolfgang says:

    Viel besser! 😉
    Schöner Bericht und schöner Ausflug!
    Wir schwitzen heute auch. Blauer Himmel und Sonnenschein bei 15 Grad!

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  4. Sabine Decker says:

    Sehr viel besser! und jetzt kommt durchaus ein bisschen neid oder so was ähnliches! die schweine und hühner sind ja recht süß, aber doch nicht so toll, dass man dafür um die ganze welt reisen muss, aber diese Landschaft! einmalig! ich wünsche dir noch viele solche begegnungen und werde mich bezüglich der sonne schlau machen!

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