{"id":470,"date":"2014-12-07T21:44:25","date_gmt":"2014-12-07T20:44:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=470"},"modified":"2017-09-14T18:39:23","modified_gmt":"2017-09-14T16:39:23","slug":"waikanae-6-04-innerer-schweinehund-0-lisa-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=470","title":{"rendered":"Waikanae &#8211; 6.04: Innerer Schweinehund 0, Lisa 1"},"content":{"rendered":"<p>Wer sich \u00fcber den Titel wundert, das kommt erst am Schluss.<br \/>\nIch wurde heute um ca. \u00be 9 von Sylvia aus dem Bett geklopft (ich war schon wach, wollte mich aber eigentlich noch nicht daraus erheben), da sie mich fragte, ob ich sie und ihre Freundin zur Kirche begleiten m\u00f6chte, ist ja Sonntag heute. Ich sagte zuerst ab, \u00e4nderte aber dann einem spontanen Impuls folgend meine Meinung. Wobei, so spotan war das auch nicht. Die Alternative w\u00e4re Schafshinterlassenschaften von der Wiese auszusammeln gewesen, und da schau ich mir doch lieber eine neuseel\u00e4ndische Sonntagsmesse an. Gesagt, getan, aber so spannend war das nicht, au\u00dfer dass es eine anglikanische Kirche war. Aber so gro\u00df ist der Unterschied zur katholischen nicht, zumindest von dem her, was ich mitgekriegt habe. Ich erkannte sogar einige Floskeln wieder.<br \/>\nWas mir auffiel war, dass ich duch mein Alter, deutlich herausstach, ebenso wie durch die L\u00e4nge und Farbe meiner Haare. So gut wie alle dort waren bereits \u00e4ltete Leute, mit grau-wei\u00dfen, kurzen Haaren. Aber es waren alle recht freundlich.<br \/>\nAuf dem Weg zur\u00fcck regnete es, sodass ich mich dann in mein Cottage zur\u00fcckziehen konnte und keine weiteren Aufgaben hatte.<br \/>\nIch vertrieb mir die Zeit haupts\u00e4chlich mit lesen. \u00dcbrigens nicht ein Buch, sondern eine FF, wobei ich mit der auch bald am Ende angelangt sein werde, weshalb ich bald wieder zu meinen B\u00fcchern greifen kann.<br \/>\nAm Nachmittag kam Sylvia dann zu mir mit der Frage, ob ich mit ihr und ihrer Freundin die Hunde spazieren f\u00fchren m\u00f6chte. Janine (ihre Freundin) hatte n\u00e4mlich auch gleich zwei mit dabei. Da ich mir dachte, dass ich heute sonst eh keine Bewegung kriege, beschloss ich mitzugehen. Mittlerweile hatte es auch wieder zu regnen aufgeh\u00f6rt. Ernsthaft, das Wetter hier wechselt wie im April, ein Tag Regen, n\u00e4chster wundersch\u00f6ner Sonnenschein, dann wieder Regen&#8230;<br \/>\nNach dem Spaziergang kam ich gar nicht mehr in mein Cottage, da mir Sylvia gleich eine Aufgabe anvertraut hatte. Ich musste in ihrer K\u00fcche ein paar Flecken von der Decke wegputzen. In der Zwischenzeit bereitete sie und Janine (die auch hier ein paar Tage schlief\/schl\u00e4ft) das Abendessen vor; um halb 6. Ich werde mich irgendwie nie wirklich an das fr\u00fche Abendessen hier gew\u00f6hnen k\u00f6nnen. Ich war jedenfalls ausnahmswei\u00dfe ebenfalls beim Essen dabei, und nicht alleine in meinem Cottage.<br \/>\nIch bekam eine Art&#8230; kleinen Kuchen mit Spinat und Feta und dazu zwei Kartoffel&#8230;irgendwas. Keine Ahnung, wie ich das genau beschreiben soll. Vielleicht kann man sich unter Kartoffellaibchen etwas vorstellen?<br \/>\nAls Nachtisch gab es dann &#8220;Christmas Pudding&#8221;, der nicht, wie von mir erhofft, aus Schoko bestand, sondern aus irgendwas mit Rosinen. Ich a\u00df aber trotzdem, h\u00f6flich wie ich bin, ein St\u00fcck. War gar nicht mal so schlimm, aber nochmal w\u00fcrde ich ihn nicht essen. Schlie\u00dflich zog ich mich wieder in mein Cottage zur\u00fcck und landete wieder bei der FF. Diesmal aber nicht f\u00fcr den ganzen Abend.<br \/>\nAllen, die mich gut kennen, wird jetzt die Kinnlade runterfliegen, aber ich konnte mich dazu durchringen, laufen zu gehen, jawohl. Zuerst das St\u00fcck zum Strand und dort noch ein bisschen, bis ich nach 6 Minuten japsend stehengeblieben bin. Ich wusste, dass es schlecht um meine Kondition besteht, aber ich hatte mir doch besseres erhofft. So ging ich noch kurz ein wenig, bis ich wieder zu laufen begann, diesmal weniger euphorisch und nur minimal schneller als Schritttempo. Mit Musik qu\u00e4lte ich mich durch die ersten paar Minuten, bis es pl\u00f6tzlich leichter ging.<br \/>\nDabei fand ich erstaunlich, was f\u00fcr einen Unterschied es doch macht, in der Schule im Turnsaal mit Durchschnitt&nbsp; 12 anderen im Kreis zu laufen, oder hier, am menschenleeren Strand in der Abendsonne mit leichter Brise immer gerade aus zu laufen. Ratet mal, welche Variante mir leichter gefallen ist.<br \/>\nIch \u00fcbertraf mich selbst, indem ich sage und schreibe fast eine halbe Stunde gelaufen bin, das ist ein neuer Rekord f\u00fcr mich. Zwar bin ich mir sicher, dass ich mich morgen daf\u00fcr hassen werde, aber f\u00fcr heute hat es sich eindeutig gelohnt. Ich hoffe, ich schaffe es, da eine Regelm\u00e4\u00dfigkeit hineinzubringen. Wenn nicht, w\u00fcrde es wieder Unentschieden stehen&#8230;<br \/>\nPS: Ich m\u00f6chte bitte keine Kommentare \u00fcber meine heutige Abendbesch\u00e4ftigung haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer sich \u00fcber den Titel wundert, das kommt erst am Schluss. 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