{"id":478,"date":"2014-12-09T20:53:10","date_gmt":"2014-12-09T19:53:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=478"},"modified":"2017-09-14T18:39:13","modified_gmt":"2017-09-14T16:39:13","slug":"wellington-7-00-and-back-again","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=478","title":{"rendered":"Wellington &#8211; 7.00: And back again"},"content":{"rendered":"<p>In der Fr\u00fch packte ich meine Sachen zusammen und fr\u00fchst\u00fcckte wieder. Da wir &#8220;erst&#8221; um 11 losfahren w\u00fcrden, nahm ich mir sch\u00f6n viel Zeit f\u00fcr alles. Sp\u00e4ter ging ich zu Sylvia in das gro\u00dfe Haus. Sie verschickte gerade ein Fax&#8230; Ich wusste gar nicht, dass sowas heute noch in Verwendung ist. Sie ist \u00fcbrigens die erste von meinen Hosts, die keinen Flachbildfernseher, sondern noch sowohl einen fetten Fernseher und einen fettem Computer besitzt.<br \/>\nSie redete auch noch einmal mit einer Freundin wegen diesem Astronomen, da diese anscheinend in der N\u00e4he von ihm wohnt und ob ich, nach meinem erneuten Aufenthalt in Wellington nicht eine Nacht oder so bei ihr schlafen k\u00f6nnte. Finde ich ziemlich nett&nbsp; von ihr, auch, dass sie sich so bem\u00fcht, dass ich mit diesem Astronomen reden kann.<br \/>\nAls ich fertig mit meinen Sachen war, bat sie mich noch, bei ihr ein wenig staubzusaugen, was auch ziemlich schnell ging. Dann ging es auch schon zum Bahnhof. Wir waren recht knapp dran, aber ich konnte den Zug noch erwischen. Ich bekam von Sylvia noch ein kleines Geschenk, das ich erst zu Weihnachten \u00f6ffnen darf, und nach einer Umarmung ging meine Reise schon weiter, zur\u00fcck nach Wellington.<br \/>\nDie Zugfahrt war weniger spannend. Ich hatte am Anfang nur ein wenig Sorgen, da ich keine Zeit mehr hatte, ein Ticket zu kaufen. Im Endeffekt waren diese v\u00f6llig unbegr\u00fcndet, da ich auch eines bei der Kontrolleurin kaufen konnte.<br \/>\nDas Wetter war diesmal wieder etwas ungem\u00fctlicher. Es herrschte Nebel und ganz leichter Niesel. Aber ohne Wind w\u00e4re es sogar noch warm gewesen.<br \/>\nIn Wellington ging ich dann zu dem neuen Backpacker, von dem ich bereits wusste, wo es lag, da ich es bei meinem ersten Aufenthalt hier bereits gesehen hatte.<br \/>\nDas ist ein ziemlich gro\u00dfes Backpacker, muss ich sagen.<br \/>\nMein Zimmer teile ich mit zwei \u00e4lteren Holl\u00e4ndern und einem, \u00dcberraschung, Deutschen.<br \/>\nIch war ziemlich \u00fcberrascht, wie ich zuerst die \u00e4ltere holl\u00e4ndische Dame gesehen hatte. Bis jetzt traf ich in den Backpackern vorwiegend junge Leute. Sie erz\u00e4hlte mir, dass sie eigentlich in Australien herumreisten, dort aber nur 3 Monate bleiben konnten, und jetzt hier sind, um dann wieder zur\u00fcck nach Australien zu reisen. Es ist also quasi dasselbe Prinzip, was ich machen werde, nur die L\u00e4nder sind umgekehrt.<br \/>\nNach einer kurzen Pause im Zimmer suchte ich ein Reiseb\u00fcro auf, wegen meinem Flug nach Sydney. Danach kaufte ich mir noch ein Top-Up f\u00fcr meine Sim-Karte. SMSn kann ich aber immer noch nicht verschicken und ich hab keine Ahnung, warum&#8230;<br \/>\nNachdem ich noch einkaufen war, kehrte ich in das Backpacker zur\u00fcck.<br \/>\nDen Deutschen, Alex, lernte ich dann auch noch kennen. Er ist jetzte ebenfalls wegen der Hobbit-Premiere hier.<br \/>\nUnsere erste Begegnung war etwas seltsam. Er meinte, bez\u00fcglich meiner Herkunft, &#8220;Germany, I guess?&#8221;, was ich auf \u00d6sterreich korregierte. Als ich ihn fragte, woher er denn k\u00e4me, immer noch auf Englisch, meinte er, ich solle raten, und dass die H\u00e4lfte seiner Landsleute ebenfalls hier ist. Deutschland also. Jetzt wechselten wir dann auch auf Deutsch.<br \/>\nSp\u00e4ter, es war schon halb Sechs (unglaublich, wie die Zeit vergeht), ging ich, man mag es kaum glauben, tats\u00e4chlich wieder laufen, obwohl mir, besonders beim Stufensteigen, immer noch alles wehtat. Am Pier ging es entlang, und das, obwohl da ur viele Leute waren.Was mir aber geholfen hat, war, dass da, au\u00dfer mir, ziemlich viele andere L\u00e4ufer unterwegs waren. Somit stach ich nicht so hervor. Und einen Trick hatte ich auch; Einfach keinem in die Augen sehen, alle ignorieren, so tun, als w\u00e4re man ganz alleine, dann geht das schon. Wieder eine halbe Stunde, ein wenig schneller als Schritttempo.<br \/>\nZur\u00fcck im Backpacker fragte ich mich, warum ich eigentlich immer noch die Stufen nehme, wenn es doch einen Lift gibt&#8230;<br \/>\nDas Bl\u00f6de am t\u00e4glich Laufen ist jetzt blo\u00df, dass ich jetzt wirklich auch t\u00e4glich duschen muss&#8230;<br \/>\nDanach machte ich mir in der gro\u00dfen K\u00fcche etwas zu essen. Ratet mal, was. Genau, Reis mit Tofu, wer h\u00e4tte das gedacht.<br \/>\nW\u00e4hrend dem Essen gesellte sich Alex wieder zu mir. Er erz\u00e4hlte mir, nachdem ich gefragy hatte, ein wenig, wo er bereits war, und was er empfehlen w\u00fcrde. Unter anderem meinte er, sollte ich einmal Skydiving machen wollen, sollte ich das in Taupo machen.<br \/>\nHabe ich \u00fcbrigens schon einmal die seltsame, hier \u00fcbliche Art des Bettenmachens erkl\u00e4rt? Ich glaube nicht. Es gibt hier n\u00e4mlich keine Decken\u00fcberz\u00fcge, sondern ein zweites Leintuch, mit dem man sich zuerst zudeckt, um dann die Decke dr\u00fcberzulegen. Es dauerte ein wenig, bis ich das durchschaut hatte. Davor fragte ich mich immer wieder, wozu es zwei Leint\u00fccher gibt.<br \/>\nIch hab \u00fcbrigens gesehen, der Supermarkt &#8220;New World&#8221;, der sich pratischerweise gegen\u00fcber des Backpackers befindet, hat jeden Tag von 7 (oder 9, bin ich mir jetzt nicht mehr sicher) in der Fr\u00fch bis Mitternacht offen, 7 Tage die Woche, also auch am Sonntag. Drinnen war alles ziemlich ordentlich und aufger\u00e4umt. Die haben anscheinend zu viel Personal, dem langweilig ist, denn ein paar gingen durch die G\u00e4nge und schauten, dass die Produkte sch\u00f6n ordentlich und gerade in ihren Regalen liegen, sogar das Obst war fein s\u00e4uberlich geschlichtet.<br \/>\nIch war sp\u00e4ter am Abend noch einmal dort f\u00fcr Milch und g\u00f6nnte mir eine Tasse Kakao. Ich muss mich noch entscheiden, was besser schmeckt; meine gewohnte Variante mit nur Milch, oder die hier \u00fcbliche mit \u2153 Milch und \u2154 Wasser.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Fr\u00fch packte ich meine Sachen zusammen und fr\u00fchst\u00fcckte wieder. Da wir &#8220;erst&#8221; um 11 losfahren w\u00fcrden, nahm ich mir sch\u00f6n viel Zeit f\u00fcr alles. Sp\u00e4ter ging ich zu Sylvia in das gro\u00dfe Haus. 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