{"id":509,"date":"2014-12-14T00:11:28","date_gmt":"2014-12-13T23:11:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=509"},"modified":"2017-09-14T18:37:13","modified_gmt":"2017-09-14T16:37:13","slug":"upper-hutt-8-00-viel-gequatsche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=509","title":{"rendered":"Upper Hutt &#8211; 8.00: Viel Gequatsche"},"content":{"rendered":"<p>Ziemlich fr\u00fch an Morgen musste ich diesmal alles zusammen packen, da ich aus dem Backpacker auschecken musste. Ich war ziemlich m\u00fcde, kein Wunder, wenn man bedenkt, wann ich gestern schlafen gegangen bin. Ich war n\u00e4mlich noch mit den zwei Amis aus meinem Zimmer und einem Briten aus unserem Backpacker noch weg am Abend. Wir trafen auch noch ein paar andere am Weg zu einer Bar, die die anderen kannten, wodurch wir am Ende eine recht gro\u00dfe Gruppe waren. Auf der Cuba Street reihten sich ein Club und eine Bar nach der anderen. Und alle kontrollieren am Eingang ganz streng entweder den Reisepass oder den neuseel\u00e4ndischen F\u00fchrerschein.<br \/>\nIch unterhielt mich eine zeitlang mit einer deutschen Frau. Nat\u00fcrlicu waren wieder Deutsche dabei, wie k\u00f6nnte es auch anders sein. Sie fand ich aber revht faszinierend, da sie einen recht guten Job aufgegeben hat, ihre Wohnung ebenso aufgegeben hat und jetzt seit einem Jahr schon durch die Welt reist. Ein zweiter Deutscher war ebenfalls dabei.<br \/>\nSonst waren noch zwei Kanadier anwesend und noch zwei britische M\u00e4dels und sonst noch 3 M\u00e4dels, mit denen ich jedoch kaum geredet hatte.<br \/>\nIch fand es so interessant, dass wir alle einfach von irgendwo kommen und uns hier alle getroffen haben.<br \/>\nNach der Bar gingen wir noch in einen Club, wo es aber au\u00dfer laut nicht so spannend war. Ich ging also irgendwann schon fr\u00fchzeitig, w\u00e4hrend mich die beiden aus meinem Zimmer begleiteten. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob der eine, Michael, dachte, dass er sich quasi um mich &#8220;k\u00fcmmern&#8221; und &#8220;besch\u00fctzen&#8221; muss, aber sie kamen halt mit mir schon mit.<br \/>\nSo viel zu gestern.<br \/>\nHeute musste ich, wie gesagt, fr\u00fch aufstehen. Nach einem Fr\u00fchst\u00fcck ging ich zum Bahnhof und fuhr mit dem Zug Richtung Upper Hutt. Dort traf ich Frank Andrews, den Astronomen. Sylvia beschrieb ihn als &#8220;Santa Claus&#8221; und er sah tats\u00e4chlich etwas so aus.<br \/>\nDie n\u00e4chsten zwei Stunden sa\u00dfen wir in einem kleinen Cafe und er redete wie ein Wasserfall. Nicht, dass ihr mich falsch versteht, das war keinesfalls negatig gemeint, im Gegenteil. Es war ziemlich spannend, ihm zuzuh\u00f6ren. Ee begann sich bereits als Kind f\u00fcr Astronomie zu interessieren und interessiert sich immer noch daf\u00fcr. Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht und genoss das auch. Er redete so begeistert von Astronomie, das war ziemlich faszinierend, da zuzuh\u00f6ren. Er meinte auch, ich k\u00f6nnte mich immer bei ihm melden, wenn ich Fragen h\u00e4tte. Solang mir nichts besseres einf\u00e4llt, werde ich wohl wahrscheinlich wirklich einmal Astronomie oder Astrophysik versuchen zu studieren, er hat mein Interesse daf\u00fcr noch mehr angefacht.<br \/>\nNach unserem Gespr\u00e4ch holte mich Pauline ab, ein Freundin von Sylvia, bei der ich eine Nacht schlafen darf.<br \/>\nMir fiel bereits auf der Fahrt auf, dass sie ziemlich gerne redet.Sie setzte mich in Upper Hutt (vorher waren wir etwas s\u00fcdlicher davon) bei der kleinen Mall ab, da sie zu einer Beerdigung musste. Ich vertrieb mir die Zeit mit etwas spazierengehen und lesen. Sp\u00e4ter holte sie mich wieder ab und wir fuhren zu ihr.<br \/>\nWie gesagt, sie redete wirklich viel, was mich wiederum nicht st\u00f6rt, da ich meistens sowieso lieber zuh\u00f6re, als selbst zu sprechen. Aber teilweise wsr ich etwas geschockt von den Dingen, die sie erz\u00e4hlt hatte. Ich wei\u00df jetzt wirklich viel \u00fcber ihre Kindheit, ihre zwei Ehen, ihr Kinder, und so weiter. Sie erz\u00e4hlte mir auch von einem Trip, den sie mit ihrer Schwester und S\u00f6hnen (glaube ich) in den Weihnachtsferien machen wird und holte daf\u00fcr eine Landkarte heraus. Dann wurde es richtig interessant, denn sie erz\u00e4hlte und zeigte mir anhand der Karte viele Dinge auf der Nordinsel, wo sie bereits war, was sch\u00f6n ist, wo ich hinkommen sollte, was ich machen k\u00f6nnte und vieles mehr. Ein paar Sachen davon schrieb ich mir dankbar auf. So verging die Zeit ziemlich schnell und wir redeten auch weiterhin \u00fcber alles m\u00f6gliche. Auch ich konnte von Zeit zu Zeit etwas sagen. Dabei fiel mir auf, dass ich dringend noch an meinem Vokabular arbeiten muss. Teilweise fallen mir W\u00f6rter einfach nicht ein.<br \/>\nMir f\u00e4llt gerade ein, Frank fragte \u00fcbrigens auch, wo ich denn studieren m\u00f6chte. Er meinte auch, dass NZ und Australien gute Universit\u00e4ten, besonders f\u00fcr Astronomie und Astrophysik haben. Ich glaube aber nicht, dass ich hier studieren m\u00f6chte. (Keine Sorge, Mama ^^.)<br \/>\nPauline meinte auch, ich k\u00f6nnte noch eine Nacht bleiben, wenn ich nicht wei\u00df, wohin ich gehen soll. Ich bin mir n\u00e4mlich immer noch unsicher, wo ich Weihnachten feiern will. Silvester wird vermutlich auf Gisborne fallen, da w\u00fcrde Weihnachten in Napier besser passen. Naja.<br \/>\nIch warte noch auf Antworten von zwei Farmen, wenn die morgen auch nicht schreiben, mal schauen, was ich mache. Ich habe ernsthaft keinen Plan.<\/p>\n<p>PS: Laufen ging sich heute zeitlich einfach nicht aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ziemlich fr\u00fch an Morgen musste ich diesmal alles zusammen packen, da ich aus dem Backpacker auschecken musste. Ich war ziemlich m\u00fcde, kein Wunder, wenn man bedenkt, wann ich gestern schlafen gegangen bin. 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