{"id":515,"date":"2014-12-15T23:53:43","date_gmt":"2014-12-15T22:53:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=515"},"modified":"2017-09-14T18:37:02","modified_gmt":"2017-09-14T16:37:02","slug":"hastings-9-00-odyssee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=515","title":{"rendered":"Hastings &#8211; 9.00: Odyssee"},"content":{"rendered":"<p>Ich stand heute wieder fr\u00fcher auf, da ich mit Pauline um halb 9 bereits wegfahren musste. Wir unterhielten uns auf der Fahrt noch etwas, und ich erfuhr, was die sogenannten &#8220;cat eyes&#8221; sind. Ich fragte sie n\u00e4mlich, was diese kleinen Erhebungen sind, die regelm\u00e4\u00dfig auf der Stra\u00dfe auf der Mittellinie sind, und sie erkl\u00e4rte mir, dass diese in der Nacht das Scheinwerferlicht reflektieren, sodass man die Linie noch sehen kann.<br \/>\nPauline setzte mich dann bei dem Bahnsteig f\u00fcr den Zug nach Wellington ab, da der InterCity &#8211; Bus nach Hastings von Wellington aus ging.\u00a0<br \/>\nIn Wellington musste ich dann bis 2 Uhr warten. Der fr\u00fchere Bus w\u00e4re um 9 losgegangen, doch das war viel zu fr\u00fch. Ich vertrieb mir die Zeit mit lesen. Heute war auch ausnahmsweise wieder einmal die Sonne da, somit war es auch sch\u00f6n warm.\u00a0<br \/>\nDer Bus fuhr dann wieder vom Bahnhof weg.\u00a0<br \/>\nWenn man mal davon absieht, dass ich es gern habe, so unterwegs zu sein, war die Fahrt selber ziemlich ereignislos. Ich las ein wenig, dann h\u00f6rte ich Musik und sah mir die Landschaft an. W\u00e4hrenddessen versuchte ich mir keine Sorgen dar\u00fcber zu machen, dass ich in Hastings erst am Abend ankommen werde, und immer noch kein Quartier hatte.\u00a0<br \/>\nUm halb 7 kamen wir schlie\u00dflich nach ein paar Pausen und einer verz\u00f6gerten Abreise von Wellington aus an. Ich dachte mir noch, was f\u00fcr ein Gl\u00fcck, dass der Bus gleich neben dem I-Site Tourist Centre h\u00e4lt, bis ich bemerkte, dass dieses schon geschlossen hatte.<br \/>\nDas erste Backpacker, das ich fand, war noch in meinem Lonely Planet verzeichnet. Nachdem ich gel\u00e4utet hatte, kam ein Typ, der zwar freundlich war, mich aber leider abwies. Immerhin verwies er auf ein anderes, das gleich um die Ecke war. Ich ging dorthin, wie er gesagt hatte, fand es aber zuerst nicht. Erst wie ich wieder am Weg zur\u00fcck daran vorbei ging, bemerkte ich es. Da war jedoch die T\u00fcr verschlossen, keine Klingel und an das Telefon ging auch niemand.<br \/>\nGut, \u00fcber das Internet fand ich noch ein anderes Backpacker, das ich dann auf Google Maps suchte und mich auf den Weg dorthin machte. Ich schaute mir die Karte nur kurz an und steckte das Handy dann weg, da ich dachte, mir ein richtiges Bild davon gemacht zu haben. Bl\u00f6der Fehler, kam ich ein paar Stra\u00dfen weiter drauf, dass\u00a0\u00a0 ich in die falsche Richtung gegangen war.\u00a0<br \/>\nNach einige Zeit fand ich das Backpacker dann, wo mir die Frau, die es leitet, mit vielen &#8220;I&#8217;m so sorry&#8221; erkl\u00e4rte, dass sie keinen Platz mehr hatte. Das h\u00f6rr man doch gern. Sie schickte mich ein wenig weiter, wo, laut ihr, es ebenfalls Unterk\u00fcnfte geben sollte. Ich ging ein paar Minuten in diese Richtung, fand aber nichts. Wieder einmal fragte ich das Internet um Rat, bis ich ein halbwegs preiswertes Motel fand. Dort ging ich dann hin, wo ich schlie\u00dflich um circa \u00bc 9 ankam. Die \u00e4ltere Dame, die das hier mit ihrem Mann leitet, war sehr nett. Sie ging sogar als Ausnahme f\u00fcr mich mit dem Preis von $90 auf $60 hinunter, allerdings vermutlich nur, weil ich eh nur eine Nacht bleibe. Begleitet von vielen &#8220;Thank you very much&#8221; meinerseits, brachte sie mich zu dem Zimmer.<br \/>\nDort versuchte ich dann, der Reihe nach die Farmen rund um Hastings anzurufen. Das schien mir nun die effektivere Wahl als E-Mails zu schreiben.<br \/>\nZwei Nicht-Melden und eine Absage sp\u00e4ter erreichte ich endlich eine Frau, die noch Platz hat. Vermutlich aber nur deswegen, weil sie eigentlich keine Leute mehr vor Christmas aufnehmen wollte. Und eigentlich meinte sie, sie nehme nur Leute \u00fcber 20, aber bei mir macht sie eine Ausnahme, da ich eh nur ein paar Tage bleibe.<br \/>\nNachdem das erledigt war, wollte ich mir noch etwas zu essen holen, da ich, angesichts der Tatsache, dass ich bis auf Fr\u00fchst\u00fcck und etwas Schoko heute nichts gegessen hatte, ziemlich Hunger hatte. Lirz vor 9 kam ich noch in einen Subway hinein, der um 9 zusperrte. Gl\u00fcck gehabt.\u00a0<br \/>\nDas ist \u00fcbrigens das erste Mal, dass ich zu einer Fast Food Restaurant &#8211; Kette essen gehe, seit ich hier bin. Ich war also noch in keinem McDonald&#8217;s oder Burger King oder so.<br \/>\n\u00dcbrigens h\u00f6rte ich heute auch wieder von dem einen deutschen M\u00e4del, dass ebenfalls mit einer Freundin bei Sylvia war, und von der sie auch meine E-Mailadresse hatte. Die zwei feiern Weihnachten ebenfalls in Napier, womit ich also eine gute Nachtricht hatte, da wir uns dann vermutlich zusammen schlie\u00dfen.<br \/>\nDie Backpackers in Napier und Gisborne f\u00fcr Weihnachten und Silvester sind jetzt auch schon gebucht. Nicht, dass mir so etwas wie heute noch einmal passiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich stand heute wieder fr\u00fcher auf, da ich mit Pauline um halb 9 bereits wegfahren musste. Wir unterhielten uns auf der Fahrt noch etwas, und ich erfuhr, was die sogenannten &#8220;cat eyes&#8221; sind. 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