{"id":572,"date":"2014-12-29T23:49:54","date_gmt":"2014-12-29T22:49:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=572"},"modified":"2017-09-14T18:35:43","modified_gmt":"2017-09-14T16:35:43","slug":"gisborne-12-00-hier-interessanten-titel-einfuegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=572","title":{"rendered":"Gisborne &#8211; 12.00: *Hier interessanten Titel einf\u00fcgen*"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem ich wieder aufgestanden und meine Sachen zusammebgepackt hatte, ging ich noch schnell das Geld f\u00fcr die letzten zwei N\u00e4chte holen. Nach einem Fr\u00fchst\u00fcck checkte ich aus, konnte jedoch mein Gep\u00e4ck noch bei der Rezeption lassen. Beim Fr\u00fchst\u00fcck kam ich noch mit einem in ein nettes Gespr\u00e4ch. Schon bl\u00f6d, wenn ich das erst an dem Tag schaffe, an dem ich abreise. Was ich aber noch fieser fand, war, dass er erz\u00e4hlt hatte, dass sie f\u00fcr heute einen LotR-Marathon planen, gerade dann, wenn ich abreise! Wie fies ist das denn? Immerhin meinte er, dass es noch nicht fix w\u00e4re, aber trotzdem&#8230; Naja. Ich fande es allgemein ein wenig schade, von dort wegzugehen. Ich meine, wenn ich einen Job oder so dort gehabt h\u00e4tte oder \u00fcberhaupt h\u00e4tte haben k\u00f6nnen, dann w\u00e4r ich vielleicht auch l\u00e4nger geblieben, aber da das ja nicht geht, halt nicht. Das war bis jetzt die zweite Stadt, die mir wirklich sehr gut gefallen hat, die erste war Kaikoura. In diesen St\u00e4dten br\u00e4uchte ich halt wirklich eine Besch\u00e4ftigung, damit ich l\u00e4nger bleiben k\u00f6nnte.<br \/>\nDen Rest des Vormittags verbrachte ich lesend am Strand. Schlie\u00dflich holte ich meinen Rucksack und ginf zu der Bushaltestelle. Von dort ging dann der InterCity-Bus nach Gisborne. Allerdings wusste ich anfangs nicht genau, welche Bus das war. Es stand zwar ein InterCity-Bus dort, der hatte allerdings &#8220;Wellington&#8221; drau\u00dfen stehen, und das liegt ja in der entgegengesetzten Richtung.<br \/>\nW\u00e4hrend ich unschl\u00fcssig dortstand, sprach mich noch eine Backpacker-Reisende an. Sie kam, ihr k\u00f6nnt es sicher schon erraten, aus Deutschland, und reiste ebenfalls nach Gisborne. Sie fand dann jemanden, den sie fragen konnte, der uns aud einen anderen Bus verwies. Zu dem gingen wir dann, und der Fahrer fragte nocheinmal &#8220;Gisborne?&#8221;, was wir bejahten und sogleich unsere Rucks\u00e4cke in den Bus geben konnten. Er fragte nicht einmal nach Namen oder Buchungsnummern, was ich doch ein wenig seltsam fand.<br \/>\nDie Fahrt selber war etwas langweilig. Es dauerte ca. 3h 40min oder so, davon ging die meiste Zeit durch schlangenlinienf\u00f6rmige Berg-\/H\u00fcgelstra\u00dfen. Die Landachaft war zwar wundersch\u00f6n, aber da ich nicht am Fenster sa\u00df, konnte ich nur schwer Fotos machen. Ich vertrieb mir die Zeit mit Musik h\u00f6ren, da meine Sitznachbarin ebenfalls die ganze Zeit St\u00f6psel im Ohr hatte und ich sie nicht st\u00f6ren wollte. Die Deutsche von vorhin sa\u00df ein paar Reihe weiter vorne, weshalb ich mich auch nicht mit ihr unterhalten konnte. Lesen konnte ich ebenfalls nicht, da mir bei diesen kurvenreichen Stra\u00dfen davon nur schlecht geworden w\u00e4re. So war mir teilweise ziemlich langweilig, aber schlussendlich kamen wir in Gisborne an. Es war mittlerweile 5 am Abend. Ich suchte das Backpacker auf Google Maps und ging dann los. Am Weg dorthin ging auf der anderen Stra\u00dfenseite ebenfalls ein Backpacker-Reisender. Nach einiger Zeit hatte ich schon vermutet, dass er ebenfalls zu demselben Backpacker unterwegs war, wie ich. Ich musste, aufgrund des Weges, dann die Stra\u00dfenseite wechseln, wo er mich dann angesprochen hatte unf wir zusammen das Backpacker gesucht hatten. K\u00f6nnt ihr schon erraten, woher er stammte? Wahrscheinlich schon. Wir unterhielten uns aber dennoch noch ein wenig auf Englisch weiter.<br \/>\nDas Backpacker, welches den netten Namen Flying Nun tr\u00e4gt, schaute von au\u00dfen tats\u00e4chlich ein wenig wie ein altes Kloster aus, das umfunktioniert wurde. Bei der T\u00fcr wurden wir dann hineingelassen ud zum Office geleitet. Die Frau dort gab uns noch ein kleines Formular, bei dem wir nur nochmal unsere Namen angeben mussten. Jan, der Deutsche, den ich am Weg getroffen hatte, meinte, die Frau mache dem Namen vom Backpacker alle Ehre. Die fliegt wahrscheinlich auch ziemlich oft. Sie kam aber tats\u00e4chlich ziemlich high r\u00fcber. Wir witzelten dann ein wenig dar\u00fcber herum, obwohl das ja eigentlich nicht nett ist, wenn sie uns nicht versteht.<br \/>\nWiFi ist hier zwar gratis, aber daf\u00fcr verwende ich hier nun das erste Mal meinen Schlafsack, da Decken ausborgen Geld gekostet h\u00e4tte.<br \/>\nIch war dann kurz in meinem Zimmer (ein 3er-Zimmer), bevor ich mit Jan zum Supermarkt ging. Davor schauten wir uns aber noch die K\u00fcche, das Esszimmer und den Aufenthaltsbereich an. Dabei fiel mir auf, dass ich hier kaum Deutsch geh\u00f6rt hatte. Aber noch hatte ich nicht herausgefunden, woher der Gro\u00dfteil hier stammt. Vermutlich S\u00fcdamerika, soweit ich das beurteilen kann.<br \/>\nAm Weg und vom Suoermarkt zur\u00fcck unterhielt ich mich sehr nett mit Jan. Es ist sch\u00f6n, mal wieder viel plaudern zu k\u00f6nnen und auch das Gef\u00fchl zu haben, dass es den anderen interessiert, was man so quatscht. Vor allem, wenn man nicht nur ein oberfl\u00e4chliches Gespr\u00e4ch f\u00fchrt, wie &#8220;Sch\u00f6nes Wetter heute&#8221; oder so.<br \/>\nZur\u00fcck im Backpacker mussten wir uns erst einmal zurecht finden, wo wir unseren Einkauf denn hingeben konnten. Schlussendlich fanden wir einen K\u00fchlschrank, wo noch Platz war, und steckten dort einfach alles gesammelt hinein, auch die Dinge, die nicht unbedingt in den K\u00fchlschrank geh\u00f6ren. Aber da wir nicht wussten, wo wir es sonst hintun sollten, lie\u00dfen wir es mal dort.<br \/>\nIm Zimmer lernte ich dann meine zwei Kameraden kennen, ein englisches P\u00e4rchen. Nachdem ich sie angesprochen hatte, vor dem wir nur mit unseren Handys besch\u00e4ftigt waren, kam eine sch\u00f6ne Unterhaltung raus, auch wenn ich mir teilweise ein wenig d\u00e4mlich vorkam, da ich bei dem Burschen immer 2-3 Mal nachfragen musste, was er gesagt hatte, da er etwas undeutlich und mit britiscgen Akkzent gesprochen hatte. Seine Freundin meinte dann eh zu ihm, er solle doch deutlicher sprechen.<br \/>\nEin wenig sp\u00e4tee kam Jan wieder vorbei und fragte, ob ich mit zum Strand kommen m\u00f6chte. Bein Strand bin ich immrr gern dabei. Der liegt leider etwas weiter entfernt  als es in Napier der Fall war, ca. eine \u00bc Stunde bis 20 Minuten zu Fu\u00df. Daf\u00fcr ist der Strand aber sehr sch\u00f6n, wieder ein Sandstrand. Den gingen wir dann entlang und unterhielten uns dabei.<br \/>\nNachdem die Sonne langsam untergegangen war, wurde es etwas kalt und wir machten uns deshalb auf den R\u00fcckweg. Dabei gingen wir noch etwas durch die Stadt.<br \/>\nNach einem kleinen Abendessen, ich hatte keinen wirklich Hunger, bestehend aus Taist mit Nutella, ja ich habe mir jetzt das erste Mal ein Gl\u00e4schen Nutella geg\u00f6nnt, um \u00bd 10 gingen wir auf unsere Zimmer. Mittlerweile hatten wir herausgefunden, wo wir unsere Esssachen verstauen konnten, die nicht in den K\u00fchlschrank m\u00fcssen. Der zweite Schl\u00fcssel, neben dem Zimmerschl\u00fcssel, ist f\u00fcr einen kleinen Schrank, in dem man auch pers\u00f6nliches Geschirr findet. Finde ich irgewie lustig, dass jeder sein eigenes Geschirr somit hat.<br \/>\nNachdem ich mich in das Bett gelegt hatte, ist mir ein recht gro\u00dfer St\u00f6rfaktor hier aufgefallen; Jedes Bett knarrt bei jeder kleinsten Bewegung so laut, dass ich Angst habe, ich k\u00f6nnte die anderen die ganze Zeit aufwecken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich wieder aufgestanden und meine Sachen zusammebgepackt hatte, ging ich noch schnell das Geld f\u00fcr die letzten zwei N\u00e4chte holen. Nach einem Fr\u00fchst\u00fcck checkte ich aus, konnte jedoch mein Gep\u00e4ck noch bei der Rezeption lassen. 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