{"id":576,"date":"2014-12-30T23:33:58","date_gmt":"2014-12-30T22:33:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=576"},"modified":"2017-09-14T18:35:36","modified_gmt":"2017-09-14T16:35:36","slug":"gisborne-12-01-tralala","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=576","title":{"rendered":"Gisborne &#8211; 12.01: Tralala"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem ich wieder erst eine Stunde sp\u00e4ter, als mein Wecker gel\u00e4utet hatte, aufgestanden war, machte ich mir mein Fr\u00fchst\u00fcck.<br \/>\nDanach ging ich wieder zum Strand, da dort, am Rand, entlang des Strands, Camping Grounds waren und bei einem von denen Simon Schrems war. Er hatte ja schon vor l\u00e4ngerer Zeit Kontakt zu mir aufgenommen und jetzt sind wir zuf\u00e4llig gleichzeitig hier.<br \/>\nIch ging noch ein wenig den Strand im Wasser entlang. Das Wasser ist so sch\u00f6n warm, vielleicht gehe ich hier noch schwimmen. Das, was mir diesen Gedanken wieder etwas unattraktiver gemacht hatte, war eine recht gro\u00dfe Qualle, die so halb im Wasser, halb am Strand, herumtrieb. aber wahrscheinlich war das nur eine Ausnahme, ich sah n\u00e4mlich ziemlich viele Leute im Wasser.<br \/>\nIch durfte schlussendlich das ganze St\u00fcck, das ich gegangen war, wieder zur\u00fcckgehen, da ich an dem Campingplatz vorbeigegangen (vorbeigelaufen, ne?) war, auf dem Simon sein Zelt hatte. Schlie\u00dflich hatte ich ihn aber gefunden. Ich setzte mich zu ihm und ein paar anderen auf eine Wiese und unterhielt mich ein wenig mit ihm. Ein netter Typ. F\u00fcr alle, die sich wundern, das ist der Sohn von einem Freund vom Papa, der halt auch gerade hier ist.<br \/>\nUm \u00bd 2 ging ich aber wieder, hatte ein wenig Hunger bekommen, und vor allem Durst. Ich hatte meine Flasche im Backpacker vergessen.<br \/>\nDabei f\u00e4llt mir wieder ein, seid froh \u00fcber unser Wasser zuhause. Das Wasser hier aus der Leitung kann man zwar trinken (zumindest steht nirgendswo das Gegenteil), aber so, wie das schmeckt, wurde das einmal mit Chlor oder so gereinigt. Dementsprechend schmeckt es halt auch.<br \/>\nUm 3 traf ich mich wieder mit Jan, da wir gemeinsam zu dem Platz gehen wollten,  wo das Rhythm &#038; Vines Festival stattfand. Vielleicht sagt das irgendwem von euch ja etwas, das ist auf jeden Fall ein ziemlich gro\u00dfes Event, und Jan hatte daf\u00fcr halt ein Ticket. Simon ist ebenfalls nur wegen dem Festival hier  und er meinte, ich solle mal hinschauen, vielleicht habe ich Gl\u00fcck und sie kontrollieren nicht so streng, sodass ich auch ohne Band hineinkomme.<br \/>\nDas Festival selber findet ca. 2 Stunden Fu\u00dfmarsch von Gisborne entfernt statt, aber da wir eh Zeit hatten, gingen wir den Weg, obwohl es um $10 auch Shuttle &#8211; Busse gegeben h\u00e4tte. Ich hoffe nur, ich habe von dem langen Marsch keinen Sonnenbrand bekommen.<br \/>\nAls wir dort angekommen waren, hatte es gerade erst begonnen, sprich, es war noch gar nichts los. Wir setzten uns ein wenig zum Eingang und ruhten uns aus. Bei dem Eingang kontrollierten sie, im Gegensatz zu dem, was man mir gesagt hatte, ziemlich streng, die schauten sogar in Taschen hinein, ob man irgendwelche verbotenen Dinge mitnehmen wollte. Ein wenig sp\u00e4ter ging Jan dann hinein, w\u00e4hrend ich \u00fcberlegt hatte, ob ich mir einen (dann hakt illegalen) Weg auf der anderen Seite \u00fcber die H\u00fcgel und Weiden hineinsuchen sollte. Ich sa\u00df dann noch ein wenig beim Eingang und beobachtete die Leute, ging dann aber herum, um zu schauen, ob ich tats\u00e4chlich einen Weg finden w\u00fcrde. Sp\u00e4ter bekam ich jedoch dann Hunger unf wollte zur\u00fcck in das Backpacker, worauf ich das mit dem Einschleichen gelassen hatte. Ich h\u00e4tte auch nochmal zum Eingang schauen k\u00f6nnen, ob sie dort mittlerweile weniger kontrollierten, da nun langsam die ganzen Menschenmassen kamen, lie\u00df das jedoch dann auch. So viel wert war es mir dann auch wieder nicht, da hineinzukommen.<br \/>\nAm R\u00fcckweg unterhielt ich mich noch kurz mit einer jungen Frau vom Staff, die die Shuttle-Busse bei einem Eingang geregelt hatte. Sie erz\u00e4hlte, dass es dort gestern einen kleinen Unfall gab, da es eben niemanden gab, der den Verkehr an dieser Stelle regelte. Ich hatte das Gef\u00fchl, die freute sich \u00fcber jemanden, mit dem sie reden konnte, sonst w\u00e4re ich wahrscheinlich nicht so leicht mit ihr ins Gespr\u00e4ch gekommen. Als ich ihr erz\u00e4hlt hatte, dass ich in die Stadt zur\u00fcckm\u00f6chte, meinte sie, vielleicht nimmt mich ja jemand auf den Weg dorthin mit, sodass ich nicht alles latschen muss. Ich hatte insgeheim eh nicht damit gerechnet. Ich meine, ein M\u00e4dchen, dass in der Abendd\u00e4mmerung eine viel befahrene Stra\u00dfe entlanggeht, erweckt doch ein wenig den Besch\u00fctzerinstinkt, dachte ich mir. Und tats\u00e4chlich, ich war noch nicht einmal auf der Hauptstra\u00dfe, da hielt einer der Shuttle-Busse an und eine Frau fragte mich, ob ich in die Stadt m\u00f6chte. Auf mein Bejahen hin meinte sie  sie nehme mich in dem Bus mit, das sei ja viel zu gef\u00e4hlrich f\u00fcr mich, da alles zu gehen. Daf\u00fcr war ich dann sehr dankbar.<br \/>\nWie wir zu Zweit zu Fu\u00df hingegangen waren, hielten \u00fcbrigens auch ein paar Autos an und fragten, ob sie uns wohij mitnehmen konnten. Und wie ich alleine war, aber noch nicht zur\u00fcckgehen wollte, ging ich auch kurz neben der Hauptstra\u00dfe, dabei hielten innerhalb von 5 Minuten zwei Autos und fragten, ob sie mich in die Stadt mitnehmen sollen. Sehr freundliche Menschen hier.<br \/>\nDie Fahrt mit dem Shuttle-Bus war dann angenehm kurz, die Frau vom Security, die mich aufgegabelt hatte, redete ununterbrochen, ob nun mit mir, oder der Busfahrerin, oder mit beiden, wusste ich nicht so ganz. Sie erz\u00e4hlte, dass sie ebenfalls eine Tochter h\u00e4tte, im Teenage-Alter. Kein Wunder, dass die mich da nicht alleine gehen lassen wollte.<br \/>\nSie setzten mich dann in der Staft wieder ab und sie erkl\u00e4rte mir noch, wie ich zu meinem Backpacker zur\u00fcckkomme, welches sie zuf\u00e4lligerweise kannte. Mit einem &#8220;pass auf dich auf&#8221; und &#8220;steig in keine fremden Autos ein&#8221; entlie\u00df siemich dann und sie nahmen ihre Route f\u00fcr den Shuttle-Bus wieder auf. Ich musste im Endeffekt dann ca. 10 Minuten geradeaus gehen.<br \/>\nZur\u00fcck im Backpacker machte ich mir noch mein Abendessen, Spinat-K\u00e4se-Tortellini. Davor sprach mich am Eingang noch einer von hier an, wodurch auch nochmal ein kurzes, aber nettes Gespr\u00e4ch entstand.<br \/>\nDie Stimmung oder Atmosph\u00e4re in dieser K\u00fcche hier war so ganz anders als bei der in Napier. Hier ist es mir denke ich doch etwas zu laut, da war es in der anderen K\u00fcche um einiges ruhiger.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich wieder erst eine Stunde sp\u00e4ter, als mein Wecker gel\u00e4utet hatte, aufgestanden war, machte ich mir mein Fr\u00fchst\u00fcck. 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