{"id":610,"date":"2015-01-06T01:11:59","date_gmt":"2015-01-06T00:11:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=610"},"modified":"2017-09-14T18:35:02","modified_gmt":"2017-09-14T16:35:02","slug":"whakatane-13-03-ein-wenig-arbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=610","title":{"rendered":"Whakatane &#8211; 13.03: Ein wenig Arbeit"},"content":{"rendered":"<p>Nach einem Fr\u00fchst\u00fcck, wie immer, bekam ich heute &#8211; endlich &#8211; ein wenig Arbeit zu tun. Ich f\u00fchle mich ja teilweise schon etwas schuldig, dass ich hier zwar wohne und Essen bekomme, aber daf\u00fcr kaum etwas mache. So half ich Brigitte beim Umstellen ein paar M\u00f6bel, bevor ich das Haus ein wenig staubsaugte. Dabei bemerkte ich, dass der Hund ziemlich schreckhaft gegen\u00fcber dem Staubsauger war. Dabei dachte ich, dass nur Katzen Rei\u00dfaus nehmen, wenn sie einen sehen.<br \/>\nDas beanspruchte einmal den ganzen Vormittag, da ich auch unten die Zimmer f\u00fcr den Homestay, die mittlerweile leer waren, ebenfalls saubermachen durfte. Danach war noch das Auto dran. Also, Brigittes Dienstauto, denn ihr eigenes steht bewegungsunf\u00e4hig irgendwo in der Stadt herum.<br \/>\nW\u00e4hrend ich das tat, r\u00e4umte sie ein wenig in den Gefrierschr\u00e4nken &#038; -truhen auf, die ebenfalls in der gro\u00dfen Garage stehen.<br \/>\nEin paar der Dinge schmiss sie weg, aber eines davon gab sie mir. Eine Packung mit Eis, wo noch ein kleiner Rest drinnen war, von dem sie meinte, dass das ihre Tochter da gelassen hatte und ich es essen k\u00f6nne, wenn ich denn mag. Erw\u00e4hnte ich \u00fcbrigens bereits, dass sie auch ein paar Brownies und Mini-Zitronenkuchen gemacht hatte und mir gesagt hatte, dass ich mich bei denen bedienen sollte, sooft ich m\u00f6chte? An Schoko- bzw. S\u00fc\u00dfesentzug werde ich hier wohl nie leiden&#8230;<br \/>\nEin wenig sp\u00e4ter fuhren wir gemeinsam in die Stadt hinuter. Sie brachte mich n\u00e4mlich zu dem Center, von wo die Touren zur White Island, dem Vulkan, starten. Dort meldete ich mich f\u00fcr eine Tour an. Eine ganz normale, wohlbemerkt, also mit dem Bot hin, dort wird herummaschiert, und dann wieder mit dem Boot zur\u00fcck. Ob es eine Halb- oder Ganztagestour wird, wei\u00df ich gerade nicht, aber teuer war es ein wenig. Aber ich freue mich trotzdem darauf, das wird sicher interessant.<br \/>\nDanach ging ich wieder zu Brigitte, die sich in der Zwischenzeit mit ihrer Mutter getroffen hatte. Da die zwei noch ein paar Dinge zu erledigen hatten, vertrieb ich mir die Zeit mit einem kleinen Spaziergang durch die lokale Hauptstra\u00dfe.<br \/>\nEin wenig sp\u00e4ter traf ich wieder auf meinen Host, wobei ich diesmal bei ihr blieb und hinterher ging, w\u00e4hrend sie noch weitere Dinge erledigte. Dazu geh\u00f6rte auch ein Einkauf eines Kleides f\u00fcr die Hochzeit ihres Sohnes. Die findet zwar erst um Ostern herum statt, &#8211; ebenso wie ihre eigene &#8211; aber dennoch kaufte sie sich jetzt schon ein Kleid.<br \/>\nDabei nahm ich mir vor, herauszufinden, wie viel sie so verdient. Es ist unglaublich, wie viel f\u00fcr manche Stofffetzen verlangt wird. In dem zweiten Shop, in dem wir waren, sah ich so Spaghetti-Tr\u00e4ger-Leiberln, die $75 gekostet hatten, und das war noch verbilligt. Ebenso war so eine Art Strickjacke verbilligt, die aber immer noch um die $200 gekostet hatte.<br \/>\nIch glaube, ich k\u00f6nnte nie verstehen, wieso Leute so viel Geld f\u00fcr ein Kleidungsst\u00fcck ausgeben. Aber ok, ich will mal fair sein, manche von ihnen k\u00f6nnen vielleicht auch nicht verstehen, wieso ich z.B. so viel Geld f\u00fcr B\u00fccher oder so ausgebe. Alles eine Frage des Blickwinkels.<br \/>\nUm 3 ca. waren wir wieder zur\u00fcck, wo ich mir ein versp\u00e4tetes Mittagessen machte. Danach durfte ich noch die Fenster putzen. Das kann ich mittlerweile ja schon.<br \/>\nSp\u00e4ter fuhr Brigitte wieder weg, w\u00e4hrend ich mal wieder seit l\u00e4ngerem Laufen ging. Den H\u00fcgel lief ich zwar hinunter, aber nicht wieder hinauf. Zu sehr qu\u00e4len will ich mich ja auch nicht. Aber ich fand dann unten am Fluss einen sehr netten Weg zum Weiterlaufen. Am Weg zur\u00fcck sah ich eine Katze, die ich nat\u00fcrlich gleich streicheln wollte. Zu meinem Gl\u00fcck war sie recht zutraulich. Erst als ich sie streichelte, fiel mir auf, dass sie keinen Schwanz hatte. Das war auch ein seltsamer Anblick. Am weiteren Weg traf ich noch eine, diesmal unversehrt. Aber auch die hat sich streicheln lassen. Sch\u00f6n, wenn man in der Gegend so viele zutrauliche Katzen hat.<br \/>\nZum Abendessen hatte ich wieder Kartoffeln und Halloumi.<br \/>\nIm Fernseher lief eine Historische Sendung \u00fcber William, den Eroberer. Der kam in meinem Spezialgebiet \u00fcber die Normannen in Geschichte vor. Und ein paar von den Dingen, die da in der Sendung erz\u00e4hlt wurden, wusste ich sogar noch.<br \/>\n(Kannst also ruhig stolz auf mich sein, Alex! \ud83d\ude09 [Nowak, nicht dass es hier Verwechslungen gibt ^^])<br \/>\nSonst bin ich immer noch dabei, meine n\u00e4chsten Schritte zu planen, aber ich bin ziemlich unschl\u00fcssig, was einige Sachen betrifft. Naja, ich werde es ja sehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem Fr\u00fchst\u00fcck, wie immer, bekam ich heute &#8211; endlich &#8211; ein wenig Arbeit zu tun. Ich f\u00fchle mich ja teilweise schon etwas schuldig, dass ich hier zwar wohne und Essen bekomme, aber daf\u00fcr kaum etwas mache. 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