{"id":662,"date":"2015-01-14T11:22:10","date_gmt":"2015-01-14T10:22:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=662"},"modified":"2017-09-14T18:34:12","modified_gmt":"2017-09-14T16:34:12","slug":"tauranga-14-00-philosophische-gedanken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=662","title":{"rendered":"Tauranga &#8211; 14.00: Philosophische Gedanken"},"content":{"rendered":"<p>Tuesday, 13 January 2015<br \/>\nNachdem ich aufgestanden war, packte ich meine restlichen Sachen zusammen, bis mich Brigitte schlie\u00dflich zu der Bushaltestelle brachte. Wir tauschten noch E-Mail-Adressen aus und sie meinte, ich solle mich doch mal melden, wenn ich von Australien wieder zur\u00fcck in Neuseeland bin. Ich fand es doch irgendwie schade, dann von dort wegzugehen, aber im Bus war ich dann auch froh, dass ich wieder weiterzog.\u00a0<br \/>\nNach nicht einmal vollen zwei Stunden kam der Bus in Tauranga an. Das Backpackers war vielleicht zwei Minuten Fu\u00dfmarsch von der Haltestelle entfernt. Dort konnte ich zwar meinen Rucksack lassen, konnte jedoch noch nicht einchecken, da das erst ab 2 Uhr m\u00f6glich war. Es war kurz nach 11.<br \/>\nIch setzte mich eine Weile auf eine Bank, dann beschloss ich aber, die Zeit sinnvoller zu nutzen, und ging ein wenig herum, um die Stadt zu erkunden. Ich schaute auch, ob ich einen Laufweg finde, aber so einen sch\u00f6nen wie in Napier werde ich wohl nicht mehr sehen. Ich habe mir \u00fcbrigens \u00fcberlegt, dass ich noch einmal nach Napier m\u00f6chte. Mir gefiel der Ort, auch wenn ich nicht viel dort getan hatte.<br \/>\nNach meinem Stadtspaziergang setzte ich mich zum Starbucks zu einer Hot Chocolate. Dort vertieb ich mir auch ein wenig die Zeit mit lesen, bis es schlie\u00dflich 2 war und ich mein Zimmer beziehen konnte. Laut Dame an der Repzeption waren diese vor 2 n\u00e4mlich einfach noch nicht fertig, sodass ein neuer Gast einziehen k\u00f6nnte. Sie versuchte auch mit mir ein wenig Smalltalk zu betreiben, aber da bin ich ja bekanntlich nicht besonders gut darin. Aber sie war nett.<br \/>\nDas Zimmer selbst ist recht klein, und unglaublich warm. N\u00e4mlich so stickig warm, da sich die Fenster nicht gescheit \u00f6ffnen lassen. Zwar l\u00e4uft die ganze Zeit ein Standventilator, aber der hilft auch nicht besonders.\u00a0<br \/>\nIch wollte noch gern etwas weiterlesen, und tat das dann auch in der Lounge, nachdem ich die notwendigen Dinge in den K\u00fchlschrank ger\u00e4umt hatte.<br \/>\nSp\u00e4ter am Nachmittag raffte ich mich dazu auf, noch einkaufen zu gehen. Das Bl\u00f6de hier war, dass der n\u00e4chste gescheite Supermarkt eine Viertel Stunde zu Fu\u00df entfernt war. Noch dazu war es immer noch ziemlich hei\u00df.<br \/>\nAls ich mit meinem Einkauf zur\u00fcck im Backpackers war, war mir ziemlich hei\u00df. Das Zimmer war in der Zwischenzeit auch nicht besser geworden. Ich glaube, ich werde mich hier haupts\u00e4chlich in der Lounge aufhalten. Dort sah ich ein paar Leute Monopoly spielen. Ich \u00fcberlegte mir noch, ob ich fragen sollte, ob ich mitspielen k\u00f6nnte, lie\u00df es aber dann. Es sah schlie\u00dflich so aus, als w\u00e4ren sie mitten in einem Spiel.<br \/>\nAber ich setzte mich zu ein paar Leuten auf der Terrasse, da ich einen von ihnen \u00fcber Galaxien und die Art, wie wir uns drehen, sprechen geh\u00f6rt hatte und das recht interessant klang. Mit diesem Typen und noch zwei anderen unterhielt ich mich dann fast den ganzen Abend lang, und zwar tats\u00e4chlich auf Englisch. er selbst war Neuseel\u00e4nder, die anderen zwei waren Deutscher und Brite, glaube ich.\u00a0<br \/>\nDiese Diskussionen die wir gef\u00fchrt hatten, so unterhalte ich mich gerne. Ziemlich tiefsinnig, &#8220;\u00fcber Gott und die Welt&#8221;, wie man so sch\u00f6n sagt, dar\u00fcber, wo Instinkt aufh\u00f6rt und Gedanken anfangen und vieles mehr. Es war ein wenig schwierig, so ein Gespr\u00e4ch auf Englisch zu f\u00fchren, haupts\u00e4chlich, da ich mich so nicht so gut ausdr\u00fccken konnte und dadurch noch unverst\u00e4ndlicher wurde, als ich eh schon bin. Verstehen konnte ich aber alls, was gesagt wurde, was mich sehr freut.<br \/>\nWir quatschten bis tief in die Nacht, bis der Reihe nach jeder schlafen ging. An solche Gespr\u00e4che k\u00f6nnte ich mich gew\u00f6hnen, vor allem auf Englisch, die mag ich.<br \/>\nDa Bl\u00f6de hier ist, dass das Internet in dem Backpackers viel zu teuer ist. $4 f\u00fcr eine Stunde. In den anderen, wo ich war, war es entweder gratis oder $4 pro Tag bzw. $12 pro Woche. Demnach kommen die Blog-Eintr\u00e4ge vermutlich nun mehr unregelm\u00e4\u00dfig. Aber ich schreibe sie, wie meistens, weiterhin jeden Tag, nur werden sie halt nicht jeden Tag hochgeladen. Ich muss morgen noch fragen, ob es irgendwo freies Wlan gibt. Meine Prepaid-Sim card hat n\u00e4mlich auch kein Credit mehr. Das werde ich aber auch nicht mehr auftoppen, f\u00fcr die zwei Wochen, die ich noch in NZ bin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tuesday, 13 January 2015 Nachdem ich aufgestanden war, packte ich meine restlichen Sachen zusammen, bis mich Brigitte schlie\u00dflich zu der Bushaltestelle brachte. 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