{"id":698,"date":"2015-02-15T06:57:08","date_gmt":"2015-02-15T05:57:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=698"},"modified":"2017-09-14T18:33:20","modified_gmt":"2017-09-14T16:33:20","slug":"thames-18-00-and-again-kulissenwechsel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=698","title":{"rendered":"Thames &#8211; 18.00: And again Kulissenwechsel"},"content":{"rendered":"<p>Wednesday, 21 January, 2015<br \/>\nMein Bus nach Thames von Coromandel ging heute um Halb Acht in der Fr\u00fch. Dementsprechend fr\u00fch musste ich auch aufstehen. Es war noch kalt drau\u00dfen. Ich war auch die erste im Bus, da ich sogar etwas zu fr\u00fch dort war. Mir fiel auf, dass ich weniger Zeit in der Fr\u00fch brauchte, als ich sonst immer f\u00fcr die Schule zuhause gebraucht hatte, und hier hatte ich sogar noch Fr\u00fchst\u00fcck.<br \/>\nDie Busfahrt war wieder ziemlich unspektakul\u00e4r, aber die Landschaft, an der wir vorbeifuhren, war traumhaft. Am Meer entlang durch die von Wald bedeckten H\u00fcgel.<br \/>\nIn Thames angekommen organisierte ich mir erstmal ein Backpackers f\u00fcr die Nacht. Da war auch kein Problem, nur konnte ich das Zimmer noch nicht beziehen, da die Leute dadrinnen noch alle schliefen. Kein Wunder, es war vielleicht gerade einmal 9 in der Fr\u00fch.<br \/>\nIch setzte mich in das Esszimmer und lie\u00df in der Zwischenzeit mein Handy etwas aufladen, w\u00e4hrend ich wartete und las.<br \/>\nDabei h\u00f6rte ich auch ab und zu den drei Deutschen zu, die ebenfalls irgendwann an den Tisch kamen, um zu fr\u00fchst\u00fccken.<br \/>\nKurz vor Mittag brachte ich dann meine Sachen in das Zimmer und ging dann die Stadt erkunden.<br \/>\nThames ist, meinem Eindruck nach, ein kleines, gem\u00fctliches, altes Goldgr\u00e4berst\u00e4dtchen.<br \/>\nIch ging zuerst den Weg an der K\u00fcste entlang, der aber jetzt nicht so sch\u00f6n war. Aber ich hielt mich an der K\u00fcste bis ich zu dem n\u00e4chsten kleinen \u00d6rtchen kam, das aber immer noch zu Thames geh\u00f6rte. Dort, hatte ich beim ISite erfahren, ging n\u00e4mlich neben einem Camping ground ein Wanderweg entlang, den ich gehen wollte.<br \/>\nEs dauerte zwar bereits eine Stunde, bis ich von meinem Backpacker dorthin kam, aber ich wollte trotzdem wandern gehen.<br \/>\nIch fragte noch bei der Rezeptiob von dem Camping ground nach, ob das eh stimmte, dass der Weg einen Kreis vollf\u00fchrt, sodass ich wieder dort zur\u00fcck kam. Der Mann best\u00e4tigte mir das und gab mir noch einen Info-Zettel mit. Auch meinte er, ich solle doch bitte noch einmal hier vorbeischauen, wenn ich wieder angekommen war, damit er wei\u00df, dass ich sicher zur\u00fcck war.<br \/>\nDann ging ich los. Die erste Stunde war, wie mir auch erkl\u00e4rt wurde, ziemlich anstrengend, da es nur bergauf ging. Der Weg war nicht mehr als ein Trampelpfad durch die Natur. Und weit und breit keine andere Menschenseele. Ich genoss das richtig. Nur die Grillen waren manchmal etwas aufdringlich laut, aber sonst war es wunderbar still, und \u00fcberall B\u00e4ume und Geb\u00fcsch. Traumhaft. Ich musste halt ab und zu Pause machen, da es teilweise eine echte Kletterei war, dem Pfad zu folgen. Aber immerhin war er die ganze Zeit gut gekennzeichnet.<br \/>\nBei einer Stelle fand ich einen kleinen Vogel. Der flog so gut wie lautlos und konnte sich sogar mit seinen Krallen kopf\u00fcber wo dranh\u00e4ngen. Der flog etwas neugierig um mich herum, richtig putzig.<br \/>\nNach ca. einer Stunde kam ich dann oben an. Da war ein sch\u00f6ner Ausblick und eine Bank, auf der ich wohlverdient eine kurze Pause machte. Danach ging es nur noch bergab.<br \/>\nAlso bergauf war zwar viel anstrengender, aber beim Bergabgehen musste ich mich daf\u00fcr mehr konzentrieren, wo ich meine F\u00fc\u00dfe hinsetzte. Wie gesagt, das war nur ein Trampelpfad mit \u00c4sten und allem M\u00f6glichen darauf verstreut.<br \/>\nIch traf dann noch einmal einen von dieseb V\u00f6geln. Der versuchte sich, an einem Baumstamm festzuhalten, krallte sich aber in ein mehr oder weniger loses St\u00fcck Rinde fest, das darauf hinunterfiel. Aber der Vogel rettete sich schnell und setzte sich auf ein andere Pflanze, noch bevor das Rindenst\u00fcck am Boden war.<br \/>\nDer weitere Weg ging dann neben einem Bach entlang, wobei der diesen immer wieder \u00fcberquerte. W\u00e4re der Weg nicht makiert gewesen, h\u00e4tte ich ziemlich bald die Orientierung dort verloren. Ich musste teilweise \u00fcber den Bach \u00fcber Steine springen, da der Weg auf der anderen Seite weiterging.<br \/>\nDa ich so konzentriert auf den Weg war, erschrak ich erst einmal, als ich das hier bemerkte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.decker.wien\/lisa\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/thames-18.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone  wp-image-699\" src=\"http:\/\/www.decker.wien\/lisa\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/thames-18.jpg\" alt=\"thames-18\" width=\"483\" height=\"859\" srcset=\"https:\/\/www.decker.wien\/lisa\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/thames-18.jpg 1080w, https:\/\/www.decker.wien\/lisa\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/thames-18-169x300.jpg 169w, https:\/\/www.decker.wien\/lisa\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/thames-18-576x1024.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 483px) 100vw, 483px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich wusste, dass hier alte Goldgr\u00e4berminen waren, aber trotzdem war das etwas unheimlich. Ich meine, man konnte da drinnen gar nichts sehen, das war einfsch ein finsteres Loch. Auch wenn es erlaubt gewesen w\u00e4re, da hinein zu gehen, was ich nicht glaube, h\u00e4tte ich es nicht gemacht.<br \/>\nDie waren vermutlich einfach wieder voll mit Weta-K\u00e4fern oder sonstiges Getier wie auch bei der einen stillgelegten Goldmine, die wir im Zuge der Raftingtour besucht hatten.<br \/>\nAber meine Fantasie ging mir bei diesen stockfinsteren Eing\u00e4ngen wieder viel zu sehr durch, so beeilte ich mich, von dort wegzukommen.<br \/>\nNach ca. 2 Stunden kam ich am Ende an einer Stra\u00dfe an. Ich ging aber noch nicht zur\u00fcck zu dem Camping ground, sondern in die andere Richtung hinauf, da es doer irgendwo Wasserf\u00e4lle geben sollte. Ich folgte der Stra\u00dfe ziemlich lang, bis ich nicht mehr wollte, obwohl ich die Falls nicht gesehen hatte.<br \/>\nZur\u00fcck bei dem Camping ground meldete ich mich ab, obwohl da nun jemand anderer stand, als vorhin. Aber der verstand das ebenfalls.<br \/>\nAm Weg zur\u00fcck in die Stadt wollte ich noch kurz bei einem Wlan vorbeischauen. Daf\u00fcr entschied ich mich, ausnahmsweise beim Mci vorbeizuschauen. Im Endeffekt brachte es eh nichts, ich hatte zwar ein Choco-Frapp\u00e9, aber das Wlan funktionierte nicht. So suchte ich mir die Library der Stadt, und fand sie auch. In dem kleinen Park davor blieb ich dann h\u00e4ngen. Es war bereits sp\u00e4terer Nachmittag, aber ich blieb bis zum Abend dort sitzen. Dabei war ich aber nicht die ganze Zeit im Internet, ich kam ins Gespr\u00e4ch mit einem Holl\u00e4nder, der in demselben Backpackers war, wie wir herausgefunden hatten. Auch er kam f\u00fcr das freie Wlan hierher, wie auch viele andere Leute, die ich gesehen hatte, w\u00e4hrend ich da l\u00e4nger sa\u00df.<br \/>\nIrgendwann machte ich mich dann auf den R\u00fcckweg. Dabei begegnete ich einer ziemlich verschmusten, rostroten Katze. Die war so putzig! Sie lief mir auch ein St\u00fcck hinterher, als ich weiterging. Ich sah auch noch eine zweite Katze, die war aber hinter einem Zaun und miaute mich von dort an.<br \/>\nIm Backpackers machte ich mir noch etwas zu essen, Reis mit Tofu, bevor ich schlussendlich schlafen ging.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wednesday, 21 January, 2015 Mein Bus nach Thames von Coromandel ging heute um Halb Acht in der Fr\u00fch. Dementsprechend fr\u00fch musste ich auch aufstehen. Es war noch kalt drau\u00dfen. 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