{"id":701,"date":"2015-02-15T07:00:08","date_gmt":"2015-02-15T06:00:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=701"},"modified":"2017-09-14T18:33:06","modified_gmt":"2017-09-14T16:33:06","slug":"sydney-01-01-stadtrundgang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=701","title":{"rendered":"Sydney &#8211; 01.01: Stadtrundgang"},"content":{"rendered":"<p>Sunday, 25 January 2015<br \/>\nNach einem Fr\u00fchst\u00fcck, das hier inkludiert ist (sehr praktisch), ging ich mir die Stadt anschauen. Dabei ging ich einfach nur Richtung der Hochh\u00e4user, die gesammelt an einem Fleck stehen. Der Weg war gar nicht mal lang zu Fu\u00df, 20 Minuten vielleicht.<br \/>\nEs ist so seltsam, in Neuseeland stehen ja so gut wie nirgendswo Hochh\u00e4user, da die meisten St\u00e4dte daf\u00fcr zu klein sind, und hier stehen gleich so hohe herum. War ein wenig eine Umgew\u00f6hnung.<br \/>\nDort stand auch eine Kirche, die ich mir kurz anschauen ging. Sie war ziemlich voll drinnen, was mich ein wenig verwundert hatte, bis mir eingefallen war, dass es Sonntag Vormittags war. Das hei\u00dft, dort fand bald eine Messe statt.<br \/>\nIch ging dann weiter durch den so genannten Hyde Park, wo eine Art Festival aufgrund des Australia Day morgen stattfand. Aber es war nicht wirklich viel los, da es ja Vormittag war.<br \/>\nBei den Hochh\u00e4usern, die von nah wirklich richtig hoch waren, ging ich dann ein wenig herum, bis ich in das Einkaufszentrum Westfield kam. Ich kam da rein, und ich konnte sofort merken, da kaufen die ganzen gut Verdienenden ein. Das ganze Kaufhaus sah einfach so gestopft aus von innen, von den Kleidergesch\u00e4ften ganz zu schweigen. Es war aber lustig, sich das einmal anzusehen.<br \/>\nIrgendwann hatte ich dann genug und ging wieder hinaus, um Richtung Park zu gehen. Bei einem der Eing\u00e4nge, bei dem ich hinein gekommen war, war eine Art Denkmal in Stein graviert, f\u00fcr Pferde, die den Leuten irgendwo gedient hatten. Fand ich irgendwie sehr nett, dass sie die Pferde so wertsch\u00e4tzten, dass diese ein Denkmal bekommen.<br \/>\nIm Park sa\u00df ich dann ein wenig, bis ich Hunger bekam. So musste ich mich wieder auf den Weg zur\u00fcck machen. Dabei ging ich aber nicht wieder durch die Stadt wie zuvor, sondern den Weg, den ich gestern bereits gegangen war, am Wasser entlang. Heute, mit strahlend blauem Himmel, sah das Opera House schon gleich viel besser aus.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.decker.wien\/lisa\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/operahouse.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone  wp-image-702\" src=\"http:\/\/www.decker.wien\/lisa\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/operahouse.jpg\" alt=\"operahouse\" width=\"1200\" height=\"675\" srcset=\"https:\/\/www.decker.wien\/lisa\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/operahouse.jpg 1920w, https:\/\/www.decker.wien\/lisa\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/operahouse-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.decker.wien\/lisa\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/operahouse-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dabei h\u00f6rte ich auch ziemlich laute Musik. Ich habe immer noch keine Ahnung, woher die genau kam, jedenfalls kam sie von irgendwo gegen\u00fcber am anderen Ufer, soweit ich das beurteilen konnte.<br \/>\nEntweder die Akustik im Hafen hier ist so gut, dass man es so weit entfernt noch so gut h\u00f6rt (Dreifach-so, yess), oder dort dr\u00fcben war es einfach viel zu laut. Jedenfalls konnte ich die Musik hier auch h\u00f6ren, und ging damit zur\u00fcck zum Backpackers. Dort a\u00df ich etwas und wollte dann warten, bis es erlaubt war, die Waschmaschine zu verwenden. Bis 2 waren die n\u00e4mlich f\u00fcr die Angestellten hier reserviert.<br \/>\nW\u00e4hrend ich in der K\u00fcche sa\u00df und wartete, sprach mich ein Typ an, der meinte, er w\u00fcrde mit ein paar anderen in den Park gehen, Fu\u00dfballspielen, und seine Slackline aufspannend, ob ich nicht mitkommen m\u00f6chte? Da sagte ich doch nicht nein, so schloss ich mich ihnen an.<br \/>\nAm Weg dorthin lernte ich die anderen kennen. Insgesamt h\u00e4tten wir jeweils eine Spanierin, einen Franzosen, Iren, Engl\u00e4nder, zwei Deutsche und ich als \u00d6sterreicher halt. Von Namen habe ich kaum eine Ahnung. Finde ich auch interessant, dass ich wei\u00df, woher die alle kommen, aber die Namen nicht kenne. Nach denen frage ich aber auch kaum.<br \/>\nVon dem Franzosen wurde ich gleich spa\u00dfhalber verbal angegriffen, da seine Ex-Freundin ebenfalls aus Wien kam und er keine so guten Erinnerungen am Ende davon hatte. Aber er war sonst eh ganz nett.<br \/>\nEs war \u00fcbrigens ziemlich warm hier, \u00fcber 30\u00b0C vermutlich.<br \/>\nIm Park setzten wir uns in den Schatten eines Baumes, bei dem der eine Deutsche &#8211; der, der mich eingeladen hatte &#8211; seine Slackline aufspannte. Ein paar der anderen kickten in der Zwischenzeit den Ball hin und her.<br \/>\nIrgendwann kam einer auf die Idee, dass sie laufen gehen k\u00f6nnten, wobei sich 3 dem angeschlossen hatten. So waren wir nur noch zu dritt, wobei ich die Slackline f\u00fcr mich beansprucht hatte. Der Besitzer von ihr meinte, wenn man eine eigene besitzt, verwendet man sie \u00f6fters, dadurch wird man nat\u00fcrlich auch besser.<br \/>\nIch glaube, ich m\u00f6chte jetzt auch \u00f6fters Slacklinen gehen, wenn ich wieder zuhause bin. Du machst da bestimmt mit, nicht wahr, Lukas?<br \/>\nIrgendwann kamen die anderen dann wieder, wobei aber niemand zur Slackline wollte, wodurch ich weiter versuchen konnte, darauf zu balancieren. Ich war gar nicht mal so schlecht, aber immer noch ziemlich verbesserungsw\u00fcrdig.<br \/>\nSie begannen wieder, mit dem Ball herumzuspielen, bis passierte, was passieren musste. Einer von ihnen schoss ihn in den Bach, der gleich daneben lag. Aber er wollte ihn gleich wieder holen. Die anderen witzelten dann herum, dass er doch auf die Krokodile und Haie und Schlangen und Spinnen aufpassen sollte, die sich im Wasser tummeln konnten. Ich habe irgendwie das Gef\u00fchl, dass ich solche Witze hier in Australien noch \u00f6fters h\u00f6ren werde. Der Bach war im Endeffekt nicht einmal h\u00fcft tief, und es waren auch keine gef\u00e4hrlichen Tiere dadrinnen.<br \/>\nSp\u00e4ter packte einer noch ein Frisbee aus, mit dem wir alle, im Kreis stehend, herumspielten. Dann kam einer auf die Idee, einen der nahegelegenen B\u00e4ume hochzuklettern. Warum, wei\u00df ich gerade nicht, aber sie kletterten dann diesen Baum hoch. Der erste Ast war ca. 30cm dick und befand sich vermutlich in etwa 2\u00bd Metern \u00fcber dem Boden. Ich wei\u00df nicht, wie sie es geschafft hatten, da hinaufzukommen, ich schaffte es jedenfalls nicht. Sp\u00e4ter erfuhr ich dann, dass die zwei, der Deutsche, der mich angesprochen hatte, und der Engl\u00e4nder, &#8220;Tree climber&#8221; waren. Das hei\u00dft, sie klettern auf B\u00e4ume um zu arbeiten, wie \u00c4ste abs\u00e4gen oder so, soweit ich das verstanden hatte. Fand ich auch interessant, irgendwie.<br \/>\nIch sah auf den Baum \u00fcbrigens auch V\u00f6gel, genauer, eine Papageienart. Es ist wieder so seltsam, solche V\u00f6gel in freier Natur zu sehen, da denke ich immer, dass die aus einem Zoo oder so entflogen waren. Aber nein, die leben hier tats\u00e4chlich. Jetzt m\u00f6chte ich nur noch herausfinden, was es genau f\u00fcr V\u00f6gel waren.<br \/>\nSchlie\u00dflich war es bereits wieder 5 am Abend.<br \/>\n\u00dcbrigens, die Zeit hier ist wieder um 2 Stunden versetzt, als sie es in Neuseeland war. Nun kann ich nicht mehr einfach 12 Stunden abziehen, was ja ziemlich einfach ging, sondern ich muss jetzt 10 Stunden abziehen, woran ich mich erst wieder gew\u00f6hnen muss.<br \/>\nAm R\u00fcckweg machten wir einen kleinen Abstecher zu einem Supermarkt. Ich war mehr als \u00fcberrascht zu entdecken, dass es ein Aldi war, Hofer in \u00d6sterreich. Was macht ein Aldi\/Hofer hier in Sydney?<br \/>\nIch hatte irgendwie ziemlich viele seltsame Dinge heute.<br \/>\nUnterwegs zun Backpackers unterhielt ich mich mit dem Franzosen. Ich glaube, er hei\u00dft Scott, auch wenn ich mich dar\u00fcber ziemlich wunder, da das ja kein sehr franz\u00f6sisch klingender Name ist. Aber so wurde er von den anderen gerufen, soweit ich das mitbekommen hatte. Der hatte ziemlich faszinierende vergangene 3 Jahre. Die verbrachte er n\u00e4mlich nur mit reisen. Er meinte, die ganze Welt sei sein Zuhause, und er wird vermutlich weiterhin so lange reisen, bis es ihm nicht mehr m\u00f6glich ist. Und dabei rede ich aber nicht von Geld, da schlug er such komplett selbst durch, ohne Ansparungen von zuhause. Dabei unterschied er Traveller und Backpacker.<br \/>\nEr meinte, er bliebe noch etwas in Sydney, somit h\u00e4tte ich auch weiterhin die M\u00f6glichkeit, ihn dar\u00fcber auszufragen.<br \/>\nIm Backpackers machte ich mir dann etwas zu essen, wobei ich mich mit den zwei M\u00e4dchen von gestern unterhielt. Es war mittlerweile Halb Acht.<br \/>\nDen Rest des Abends verbrachte ich haupts\u00e4chlich im Zimmer. Ich bekam zwei neue Mitbewohner, wo ich vorhin ja alleine war. Noch einen Franzosen, und eine Deutsche. Ich k\u00f6nnte eigentlich versuchen, mit einem der Franzosen auf Franz\u00f6sisch zu reden und schauen, ob ich es noch kann. Wenn ich es denn jemals konnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sunday, 25 January 2015 Nach einem Fr\u00fchst\u00fcck, das hier inkludiert ist (sehr praktisch), ging ich mir die Stadt anschauen. Dabei ging ich einfach nur Richtung der Hochh\u00e4user, die gesammelt an einem Fleck stehen. 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