{"id":719,"date":"2015-02-15T07:18:01","date_gmt":"2015-02-15T06:18:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=719"},"modified":"2017-09-14T18:32:32","modified_gmt":"2017-09-14T16:32:32","slug":"sydney-01-07-arbeit-gespraeche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.decker.wien\/lisa\/?p=719","title":{"rendered":"Sydney &#8211; 01.07: Arbeit &#038; Gespr\u00e4che"},"content":{"rendered":"<p>Saturday, 31 January 2015<br \/>\nBeim Fr\u00fchst\u00fcck konnte ich zu ein paar Leuten dazusetzen, die, obwohl es am Morgen war, bereits in ein sehr interessantes Gespr\u00e4ch verwickelt waren. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, um was es ging, nur dass es leicht philosophische Ans\u00e4tze hatte. Leider musste ich dann weggehen, da die Dame von der Rezeption meinte, ich solle nachher kurz zu ihr kommen, was ich dann auch tat. Yvonne, so hei\u00dft sie &#8211; sie ist auch die Managerin von dem Backpackers &#8211; meinte, dass sie Arbeit f\u00fcr mich h\u00e4tte, wenn ich denn immer noch m\u00f6chte. Ich hatte ja, wie ich gekommen war, gefragt, ob ich arbeiten kann, damit ich hier gratis wohnen darf. Dabei meinte sie, im Moment h\u00e4tte ie nichts, aber sie w\u00fcrde es mir sagen, wenn ich etwas tun k\u00f6nnte. Das hat sie somit getan. Sie spricht \u00fcbrigens auch Deutsch. Da ich f\u00fcr die n\u00e4chsten N\u00e4chte eh noch nicht bezahlt hatte, war das kein Problem, so nahm ich dieses Angebot gerne an. Sie zeigte mir noch, wie viel ich h\u00e4tte zahlen m\u00fcssen f\u00fcr die kommenden N\u00e4chte, worauf ich nur noch darin best\u00e4rkt wurde, dass ich statt zu zahlen ein wenig arbeite.<br \/>\nSie zeigte mir, was ich dann sp\u00e4ter zu tun hatte. Ich sollte die B\u00e4der putzen, wobei sie mir da zeigte, was ich genau tun sollte. Denn im Groben wurden sie bereits von den Angestellten ges\u00e4ubert, aber ich sollte einige Stellen ein wenig genauer machen, da die anderen daf\u00fcr keine Zeit h\u00e4tten. Sie zeigte mir auch, wo ich die Utensilien zum Putzen finde, bis sie mich wieder entlie\u00df, da ich erst ab 1 am Nachmittag anfangen konnte, da im Moment die anderen mit dem Putzen dran waren.<br \/>\nIch setzte mich am Vormittag auf die Sonnenterrasse und \u00fcbte mich wieder ein wenig im Schreiben, griechisches Alphabet. Sonst tat ich nicht besonders viel.<br \/>\nUm 1 ging ich dann hinunter, wobei in der K\u00fcche\/Lounge (das ist ein Raum) im Fernseher der Film &#8220;Man of Steel&#8221;, also Superman, lief. Da blieb ich irgendwie h\u00e4ngen, bis er nach einer Stunde aus war. Dann begann ich aber mit dem Putzen. Laut Yvonne m\u00fcsste ich insgesamt 8 Stunden arbeiten, um meine restlichen N\u00e4chte quasi zu finanzieren. Sie meinte, 4 heute und 4 morgen w\u00fcrde sich daf\u00fcr ja ganz gut anbieten. W\u00e4hrend ich die B\u00e4der putzte, was mit Musik und ohne anderen Menschen in der N\u00e4he gar nicht mal so schlimm war, bemerkte ich schnell, dass ich vermutlich schneller fertig sein werde, als sie gedacht hatte. Dabei dachte ich mir, dass ich doch recht gr\u00fcndlich war, aber trotzdem war ich nach drei Stunden bereits fertig.<br \/>\nLeider war Yvonne selber dann schon weg, aber eine andere meinte, ich k\u00f6nnte mit einem der M\u00e4dels reden, ob ich morgen ihre Schicht \u00fcbernehmen k\u00f6nnte. Dar\u00fcber m\u00fcssten wir aber auch noch mit Yvonne reden. Ich bin jedenfalls schon gespannt auf morgen, wer wei\u00df, vielleicht war ich auch nicht gr\u00fcndlich genug und muss alles nochmal machen. Damit h\u00e4tte ich die insgesamt 8 Stunden dann auch voll.<br \/>\nBeim Abendessen lief im Fernseher der zweite Hobbit-Teil, wo ich mich nat\u00fcrlich dazusetzen musste. An meinen Tisch kamen dann auch noch zwei Deutsche. Die wollten tats\u00e4chlich auf Fu\u00dfball umschalten, w\u00e4hrend da der Hobbit lief. Noch dazu regte sich der eine dar\u00fcber auf, dass der Film schlecht gemacht sei und dass der Drache reden kann. Es w\u00e4re besser, wenn sie mehr k\u00e4mpfen w\u00fcrden, oder so. Ich h\u00e4tte dem fast eine gescheuert. Drachen sind hochintelligente Wesen, keine Kampfmaschinen.<br \/>\nKaum war die letzte Szene vorbei, mussten sie sofort umschalten. Nicht einmal das Creditlied, &#8220;I see Fire&#8221;, wollten sie laufen lassen. Demnach lief dann das Match Australia &#8211; South Korea, im Finale des Asian&#038;Pacific Cup, glaube ich.<br \/>\nIch \u00fcbte mich w\u00e4hrenddessen wieder im Schreiben. Ich werde immer besser, was die griechischen Buchtaben angeht.<br \/>\nSchlie\u00dflich aber wurde ich m\u00f9de, worauf ich in das Zimmer ging, nur um zu sehen, dass wir zwei neue Mitbewohner hatten, ebenfalls Franzosen. Die verschwanden aber zum Gl\u00fcck recht bald, mit einer Cola- und einer Orangensaftflasche, die beide mit Vodka durchmischt waren. Da fiel mir dann ein, es war ja Samstag Abend, da gingen vermutlich alle fort. Nur ich plante, schlafen zu gehen. Es war vielleicht Halb Elf. Aber da machte mir Nicolas, der Franzose, der eh schon l\u00e4nger mit mir im Zimmer is, einen Strich durch die Rechnung. Leicht angetrunken quatschte er ziemlich viel mit mir. Es war nur teilweise etwas m\u00fchsam, ihn zu verstehen, da der franz\u00f6sische Akzent ziemlich rauszuh\u00f6ren war. Das Gespr\u00e4ch ging von Fotos, die er mir am Laptop zeigte, \u00fcber zu Lebensweisen und zu, wie k\u00f6nnte es anders sein, philosophischen Themen wie, Sinn des Lebens, oder was man mit der Frage &#8220;Warum?&#8221; so alles bewirken kann.<br \/>\nObwohl ich bei solchen Gespr\u00e4chen meistens eher der Zuh\u00f6rer bin, genie\u00dfe ich diese viel mehr als alle anderen Gespr\u00e4che, und w\u00fcrde sie einfachem Smalltalk immer vorziehen, auch wenn sie viel anstrengender sind, wenn man sich einmal richtig hineinversetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Saturday, 31 January 2015 Beim Fr\u00fchst\u00fcck konnte ich zu ein paar Leuten dazusetzen, die, obwohl es am Morgen war, bereits in ein sehr interessantes Gespr\u00e4ch verwickelt waren. 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