Rangiora – 2.00: Wechsel auf die nächste Farm

Mein Morgen war ziemlich unspektakulär. Ich bin aufgestanden, habe gefrühstückt und meine Sachen zusammengepackt. Nicht einmal die Tiere musste ich noch einmal füttern. Die anderen, bis auf Nicky, waren schon weg, aber von genannter konnte ich mich noch verabschieden, bevor sie ebenfalls wegegangen ist. Ich habe mich dann kurz nach 10 zu Fuß mit meinem Rucksack zu der Bushaltestelle begeben. Der nette Busfahrer hat mir sogar gesagt, wann ich aussteigen muss, damit ich in den Bus umsteigen kann, der nach Rangiora fährt. Gewartet habe ich auf beide Busse nur ein paar Minuten. Die Fahrt war ziemlich kurz, da Rangiora ja nicht so weit weg liegt. Dort hat mich dann Kurt abgeholt und zu seiner und Wendys Farm gefahren. Es ist eine mit 17 (oder 16) Pferden, 3½ Katzen (eine ist anscheinend ein Streuner, der je nach Lust und Laune reinkommt) und 34 (!!) Pfaue, sowohl männliche, als auch weibliche. Und nur die männlichen haben diese coolen langen Schwanzfedern, mit denen sie Räder schlagen können. Sonst sind diese Federn ziemlich nutzlos, aber sie schauen cool aus.

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Zum Glück schlafen die in der Nacht, wisst ihr, wie laut die sein können?
Die Farm besteht aus zwei größeren Häusern, von denen eines Kurt und eines Wendy gehört, beide schon ältere Leute (Wendy 52, Kurt 70). Und ich habe ein eigenes “Cottage”, wo nur ein Bett drinnensteht, Badezimmer und Toilette sind in Kurts Haus, das aber nur ein paar Schritte entfernt ist.
Nachdem Ich angekommen bin, hat mich Kurt kurz herumgeführt, dann durfte ich alleine herumgehen. Ich habe mir kurz die Pferde angeschaut, dann bin ich Minnie begegnet, eine der Katzen.

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So eine kleine Schmusekatze. Es hat allerdings ein wenig gedauert, bis sie sich hat streicheln lassen, aber jetzt ist sie yotal verschmust. Tja, mit iht habe ich mich recht lang beschäftigt, dann habe ich die Pferde Agnes und Rocky kennengelernt. Rennpferde, wie ich erfahren habe, und Wendy trainiert sie.

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Sie hat sie an diesen Anhänger gebunden und ist dann mit dem Auto langsam um die Weiden große Kreise gefahren. War interessant zum beobachten.
Später hat es angefangen zu regnen, also haben wir uns alle in Kurts Haus gesetzt. Die zwei haben ferngesehen, zuerst Pferderennen, dann einen Kochkanal, während ich gelesen habe. Kurt hat mir recht viel von seinem Leben erzählt, dass er zuerst ” Law” studiert hat, weil sein Vater es so wollte, dann aber auf Latein umgestiegen ist. Damit hat er allerdings nicht viel gemacht, sondern hat sich als Sänger in England versucht, aber aber nicht geklappt hat. Er hat auch mehrere Bücher geschrieben und schreibt glaube ich, Kritiken über verschiedenste Sachen. Ich muss mich noch mehr mit ihm unterhaltrn, er hat auch irgendetwas n seinem Husband und einem Boyfriend erzählt.
Am Abend sind wir dann wieder alle in dem Wohnzimmer gesessen, neben einem Kaminfeuer, war sehr angenehm.Da kam auch die zweite Katze, eine graue, dazu. Ich hab den Namen ehrlich gesagt nicht ganz verstanden, aber sie scheint ziemloch antisozial zu sein. Aber sie hat sich von mir streicheln lassen, was anscheinend ziemlich unüblich ist. Ich mag Katzen ^^.
Nachdem Wendy schlafen gegangen ist, habe ich mich noch etwas mit Kurt unterhalten. Er hat Fragen gestellt, so, was ich so gemacht habe, was ich studieren möchte usw. Auch er meinte, ich solle schreiben, wie so ziemlich alle mir das sagen.
Das Abendessen, das Wendy gekocht hat, bestand aus gebratenen Gemüse, weswegen ich nur recht wenig gegessen habe heute, aber das werde ich noch in den Griff bekommen.
Ich bin jedenfalls schon gespannt auf morgen, was ich so alles zu tun habe.
Das Wetyer war etwas seltsam, zuerst Sonne, zu Mittag und Nachmittag Regen, dann wieder Sonne, und jetzt ist es wieder kalt. Aber mein kleines Cottage hat einen Heizstrahler, jej.
Im Großen und Ganzen ist der erste Eindruck gany okay, das einzig Blöde ist, dass ich dadurch, dass wir weiter nördlich von Rangiora sind, vermutlich nicht alleine in dir Stadt komme. Aber mal schauenz wie das weiter wird.

4 thoughts on “Rangiora – 2.00: Wechsel auf die nächste Farm

  1. Wolfgang says:

    Jetzt macht sie dir extra vegetarische Kost und dann isst du das gebratene Gemüse nicht ;-)))
    Hättest ihr sagen müssen, dass du Vegetarierin bist, aber auch kein Gemüse isst ;-).
    Freut mich, dass der Wechsel so gut geklappt hat, vielleicht kannst dir dort ja auch ein Rad ausborgen und zur Bushaltestelle fahren. Oder du nimmt dir ein Pferd und reitest in die Stadt ;-)))

    Und bitte bitte den fehlenden Artikel nochmal schreiben!

    Bussi

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  2. Nicole Decker says:

    Endlich wieder Katzen!!!!
    Freut mich, wieder was von dir zu lesen…
    Von was ernährst du dich eigentlich?
    Wird schon irgendwelche Möglichkeiten geben, um in die Stadt zu kommen!
    Bei uns regnet es auch mal wieder…fliegen heute zurück nach Wien.
    Viel Spaß mit den Katzen, Pfauen und Pferden!!!

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  3. Brigitte Peinemann says:

    Klingt alles sehr schön,hab einen schönen zweiten Teil ,Bussi

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